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POLITIK

Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz: Bundeseinheitliche Lösung wird entwickelt

10.04.2014
LHStv.in Prettner bei Tagung der politischen Referenten in Wien – Entsprechende Übergangsfrist muss eingeräumt werden – Kärnten in Arbeitsgruppe beteiligt
Zur Thematik des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes tagten heute, Donnerstag, die politisch zuständigen Referenten gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer in Wien, um diverse Lösungsansätze zu diskutieren. Kärntens Krankenanstaltenreferentin LHStv.in Beate Prettner deponierte, dass bei einer Umstellung des derzeitigen Systems auf die von der EU vorgegebene Höchstanzahl von 48 Arbeitsstunden pro Woche eine entsprechende Übergangsfrist eingeräumt werden müsse. „Derart komplexe Systeme können nicht von heute auf morgen geändert werden, sondern brauchen ihre Zeit. Aus diesem Grund wurde zu dieser Thematik gemeinsam mit dem Bundesminister eine Arbeitsgruppe installiert, in der Kärnten als eines von vier Bundesländern beteiligt ist“, so Prettner.

Auf der Agenda der Arbeitsgruppe wird die Entwicklung von Lösungsansätzen stehen, die sich wesentlich auch an der Frage orientieren werden, inwiefern einzelne Tätigkeitsbereiche überdacht werden können. „Man muss sich genau anschauen, wer in einem Krankenhaus zukünftig welche Aufgaben übernehmen können wird. Eine intensive Diskussion über die Berufsrechte steht bevor, ebenso müssen wir uns der Frage stellen, wie viele Ärzte Österreich in Zukunft brauchen wird“, so Prettner. Einhellig sprachen sich die politischen Vertreter in der heutigen konstruktiven Sitzung für eine bundeseinheitliche Lösung aus.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm