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Land, KABEG und Ärztekammer arbeiten an Arbeitszeitreform für Spitalsärzte

17.04.2014
LHStv.in Prettner: Initiative 48/60 der Kärntner Ärztekammer ist zu begrüßen
In einer Arbeitssitzung stand heute, Donnerstag, zwischen Kärntens Gesundheits- und Krankenanstaltenreferentin LHStv.in Beate Prettner und Vertretern der Kärntner Ärztekammer eine Neuausrichtung der Arbeitszeitregelung von Spitalsärzten zur Debatte. „Der Vorstoß der Ärztekammer für eine Arbeitszeitreform 48/60 an Kärntens Spitälern ist sehr zu begrüßen, denn mit einer flexibleren Neugestaltung kann es uns auch gelingen, den Arbeitsplatz Spital für Ärztinnen und Ärzte zu attraktivieren und für bestehendes Personal aufzuwerten“, betonte Prettner.

Einigen konnte man sich auf ein gemeinsames Vorgehen zwischen Land Kärnten, KABEG und Ärztekammer, um die ausgearbeiteten Eckpunkte der Arbeitszeitreform in der Umsetzung zu präzisieren. „Mit der Arbeitszeitreform soll für Spitalsärzte eine frei wählbare Arbeitszeitobergrenze geschaffen werden. Diese kann wie bisher 60 Stunden oder dann neu 48 Stunden als maximale wöchentliche Arbeitszeit betragen“, führte Prettner aus. Gerade angesichts des steigenden Bedarfs an Jungärztinnen und -ärzten sei es ein wichtiges Signal, jetzt Schritte zu setzen, die dem Arbeitsplatz Spital neue Perspektiven geben und diesen auch für bereits tätige Ärztinnen und Ärzte attraktiv halten.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm