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KULTUR

Kulturreferat unterstützt österreichischen Blasmusikwettbewerb in Feldkirchen

17.04.2014
LR Waldner: Über 1.000 Musikerinnen und Musiker aus Österreich und Südtirol nehmen teil – Wichtiger Beitrag zur Förderung zeitgenössischer Musikliteratur
Über 1.000 Musikerinnen und Musiker von neun Blasmusikkapellen aus Österreich und Südtirol werden am 26. und 27. September zum österreichischen Blasmusikwettbewerb 2014 in Feldkirchen erwartet. Dieser Wettbewerb der Höchststufen-Blasorchester findet im Dreijahres-Rhythmus und heuer zum insgesamt neunten Mal statt. Aus dem Kulturreferat gibt es dafür eine Unterstützung in Höhe von 40.000 Euro, wie Kulturreferent LR Wolfgang Waldner heute, Donnerstag, mitteilte.

„Die Organisatoren sind vor allem bestrebt, diese Veranstaltung einem möglichsten breiten Publikum zugänglich zu machen“, betonte Waldner. Der österreichische Blasmusikwettbewerb leiste einen wichtigen Beitrag zur Förderung zeitgenössischer Musikliteratur und finde internationale Beachtung. Denn eigene Kompositionen seien ebenso Pflicht wie jene zeitgenössischer Komponisten. „Die Basis für unser Kulturland Kärnten bilden die tausenden Vereine und ihre Mitglieder, die in unzähligen freiwilligen Stunden lernen, üben und ihre Leistungen präsentieren. Damit tragen sie nicht nur zu einer lebendigen Kultur bei, sondern vermitteln vor allem Werte und Traditionen“, meinte der Kulturreferent. Somit gehe der Beitrag für unsere Gesellschaft, den die Vereine leisten, weit über den kulturellen hinaus, hin zu einem gesellschaftlichen.

Der Blasmusikwettbewerb wurde 1990 von Alois Vierbach, dem ehemaligen Leiter der Musikschule Feldkirchen und langjährigen Dirigenten der Stadtkapelle Feldkirchen, initiiert. Veranstalter des 9. ÖBW 2014 ist der Kärntner Blasmusikverband in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Feldkirchen, dem Land Kärnten, der Stadtkapelle Feldkirchen, dem Österreichischen Blasmusikverband und der Carinthischen Musikakademie in Ossiach.

Der Österreichische Blasmusikwettbewerb als musikalischer Wettbewerb der Höchststufen D (schwer) und E (sehr schwer) dient der Standortbestimmung der Blasorchester in Österreich. Er soll zur Hebung des musikalischen Niveaus österreichischer Musikkapellen und zur Verbesserung des Images in der Öffentlichkeit beitragen.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Böhm