News

POLITIK

Regierungssitzung 2: KWF-Förderjahr 2013 war das zweiterfolgreichste

23.04.2014
LHStv.in Schaunig: Nachhaltige Investitionen in heimische Wirtschaft - 2.515 Unternehmensneugründungen
In der Regierungssitzung, heute, Mittwoch, wurde von Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig der Jahresförderbericht 2013 des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) dem Regierungskollegium vorgelegt und von diesem einstimmig beschlossen. Das gab Schaunig nach der Sitzung bekannt.

„Das Jahr 2013 war nach dem Sonderförderjahr 2006 das zweiterfolgreichste des KWF und stand im Zeichen zweier Großprojekte, darunter die Förderung für den Lakeside Park 2.0“, teilte Schaunig mit. Rund 50 Millionen Euro flossen seitens des Wirtschaftsförderungs Fonds dabei in die heimische Wirtschaft. „Damit konnten nachhaltige Investitionen ausgelöst werden. Dies ist umso wichtiger, wenn man sich die verhaltene Entwicklung der österreichischen Wirtschaft im Jahr 2013 ansieht“, so Schaunig.

„Mit einem Förderbarwert von 49,6 Millionen Euro konnten 648 Förderfälle mit einem Investitionsvolumen von 424,1 Millionen Euro unterstützt werden. Damit wurden 1.640 Arbeitsplätze neu geschaffen und 14.617 Arbeitsplätze gesichert. 599 Förderfälle (92 Prozent) mit einem Förderbarwert von 17,7 Millionen Euro entfielen dabei auf Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen“, nannte die Finanzreferentin weitere konkrete Zahlen.

Dynamisch verlief im Jahr 2013 in Kärnten auch das Gründungsgeschehen. „Es gab 2.515 Unternehmensneugründungen. Das entspricht einer Steigerung von 9,9 Prozent gegenüber 2012 (2.289) und einer Gründungsintensität von 4,5 Unternehmensgründungen je 1.000 Einwohner. Die meisten Neugründungen, 515 an der Zahl, gab es in Klagenfurt-Stadt. Die höchste Gründungsintensität wies Wolfsberg mit 299 Neugründungen und 5,6 Neugründungen je 1.000 Einwohner auf.

Gestiegen ist 2013 auch das Investitionsvolumen bzw. der Förderwert pro Förderfall. Lag das durchschnittliche Investitionsvolumen 2009 bis 2012 bei 365.034 Euro, stieg es 2013 auf 654.532 Euro (+ 79,3 Prozent). Der durchschnittliche Förderbarwert pro Fall stieg von 42.196 Euro auf 76.560 Euro (+ 81,4 Prozent).


Rückfragehinweis: Büro LHStv. In Schaunig
Redaktion: Primosch/Zeitlinger