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POLITIK

Verwaltungsreform: Laboreinrichtungen werden zusammengeführt

02.05.2014
LH Kaiser, LHStv.in Prettner: ILV-Kärnten bringt Effizienzsteigerung, erhöht die Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit
Die im Regierungsprogramm 2013 bis 2018 festgeschriebene Zusammenführung der Laboreinrichtungen des Landes Kärnten konnte nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Das gaben Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser sowie Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Freitag, bekannt.

„Mit der nunmehrigen Zusammenführung der Lebensmitteluntersuchungsanstalt, der Anstalt für veterinärmedizinische Untersuchungen und des Umweltlabors konnten wir einen wesentlichen Schritt in Richtung Effizienzsteigerung und Synergienutzung im Zuge der Verwaltungsreform schaffen“, betonte Kaiser, der den beteiligten Laborverantwortlichen großen Dank für die Kooperationsbereitschaft und das Engagement in diesem Reformprozess ausspricht.

Konkret bedeutet die Zusammenführung der ursprünglichen drei Teilbereiche zum Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt (ILV) eine Verschlankung der Verwaltung und ermöglicht es den Fachkräften, den Fokus wieder verstärkt auf die wesentlichen fachlichen Aspekte der Laborarbeit zu lenken. „Die Bündelung der Synergien stellt einen absoluten Mehrwert für alle Beteiligten dar und unterstreicht die fachliche Kompetenz in Kärnten im Bereich der Laboreinrichtungen. Das ILV-Kärnten ist in Österreich einzigartig und zeigt somit auch als Vorreiter den zukünftigen Weg zur Kompetenzbündelung auf .Es ermöglicht neben der bisherigen umfangreichen Untersuchungstätigkeit auch die Möglichkeit, zusätzliche Aufträge seitens des Bundes zu lukrieren, was sich auch Einnahmenseitig positiv auswirken wird“, führte Prettner aus.

„Durch den Abbau von Doppelgleisigkeiten bei der Geräteausstattung und das ab sofort zusammengeführte Bestellwesen von Verbrauchsmaterialen ergibt sich nicht nur eine bessere Verhandlungsbasis bei Neubestellungen. Es ist auch ein Einsparungspotential von rund fünf Prozent zu erwarten“, so der provisorische Leiter des ILV-Kärnten, Gunther Vogl. Die Verschränkung der Laborbereiche erfolgt unter enger Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die so die Möglichkeit erhalten, sich aktiv einzubringen und Aufgaben untereinander neu zu verteilen. „Die Verhandlungsbasis gegenüber dem Bund ist durch die Laborkonzentration ebenfalls stark verbessert. Vom Bund bezahlte Untersuchungen, die bisher nicht in Kärnten durchgeführt wurden, werden zukünftig wieder vermehrt vor Ort stattfinden, womit auch die hier angesiedelten Arbeitsplätze und damit verbundene hohe Kompetenz in Kärnten gesichert sind“, betonte Prettner.

Darüber hinaus können Abstimmungen untereinander effizienter durchgeführt werden und ermöglichen auch eine noch schnellere Reaktion bei Problemstellungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit, wovon die Konsumentinnen und Konsumenten direkt profitieren. „Zudem ermöglicht die Positionierung des ILV-Kärnten als einheitliche Ansprechstelle für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umweltanalytik im südösterreichischen Raum für Kärnten die große Chance, Kooperationen auch außerhalb der Landesgrenzen im Alpen-Adria-Raum zu ermöglichen“, so Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schäfermeier/Schmied/Zeitlinger