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Neues EU-Projekt für E-Mobilität in Klagenfurt

05.05.2014
LR Holub: Öffentliche Hand und Wirtschaft arbeiten bei „E-LOG“ eng zusammen – 200 Elektroautos sollen für Betriebe in Klagenfurt im Einsatz sein
Ein neues EU-Projekt für Klagenfurts E-Mobilität wurde heute, Montag, nach umfangreichen Vorarbeiten von Stadt, Land Kärnten und den Projektpartnern der Öffentlichkeit präsentiert. E-LOG ist ein Förderprogramm des österreichischen Klima- und Energiefonds. Klagenfurt konnte dabei mit seinem Konzept die Ausschreibung als Modellregion gewinnen. E-LOG läuft bis 2016, unter anderem sollen Gewerbetreibenden 200 E-Fahrzeuge für die Lieferung von Waren und Dienstleistungen zur Verfügung gestellt werden.

Umwelt- und Energielandesrat Rolf Holub freut sich, dass das Land Kärnten mit dem Institut für Technologie und alternative Mobilität Projektpartner ist. „Zusammenarbeit ist das Zauberwort. Es ist sehr schön, im Bereich Elektromobilität mit der Stadt Klagenfurt zusammenzuarbeiten. Jetzt geht es um die Erfahrungen im wichtigen Bereich der Logistik und wie sich hier der Einsatz der E-Mobilität auswirkt“, meinte er. Holub betonte die reduzierende Wirkung auf die Feinstaubbelastung der Landeshauptstadt und die bewusstseinsbildenden Effekte des Projektes. „E-LOG macht E-Mobilität sichtbar und erhöht die Akzeptanz dieser alternativen Mobilitätsform“, so Holub.

Für die Klagenfurter Stadtpolitik strichen bei der Präsentation Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer, Umweltstadträtin Andrea Wulz und Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner die vielfältigen Chancen durch E-LOG hervor.

Im Rahmen des Projektes sind außerdem die Installierung von 200 Ladeboxen für die Betriebe und eine Betriebsanlage mit Werkstätte für das Fuhrparkmanagement geplant. Zudem soll ein E-Logistikzentrum beim Flughafen Klagenfurt eingerichtet werden, und zwar beim Terminal der Firma DB Schenker. Dabei soll die Warenanlieferung mit E-Nutzfahrzeugen in die Innenstadt erfolgen. Ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 700kW soll auf Dachflächen errichtet werden und den Strombedarf der E-Fahrzeuge mit sauberer Energie decken.

An Förderungen gibt es bis zu 7.000 Euro pro E-Fahrzeug und 600 Euro für eine Ladestation, erläuterte Wolfgang Hafner, Leiter der städtischen Abteilung Umweltschutz und Chef der IPAK, der 100-Prozent-Tochter der Stadt Klagenfurt, über die EU- und Umweltprojekte abgewickelt werden.

Infos unter: www.elog-klagenfurt.at


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm
Fotohinweis: StadtPresse/Wajand