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KULTUR

Transformale als biennales Festival

06.05.2014
LR Waldner: Zweite Festival-Auflage 2015 unter Motto "Land in Sicht" - Vorgeschmack mit Klang- und Lichterchoreographie
Mit dem 2013 ins Leben gerufenen Festival Transformale wird in Kärnten eines der wichtigsten Projekte der Amtszeit von Tourismus- und Kulturlandesrat Wolfgang Waldner fortgeführt. Am 12. und 13. September soll im ersten Transformale- Zwischenjahr mit einer spektakulären Klang- und Lichtchoreographie auf dem Ossiacher See ein Vorgeschmack darauf gegeben werden, was das Publikum bei der zweiten Festival-Auflage 2015 erwartet, gab Waldner heute, Dienstag, bei einem Pressegespräch bekannt.

„Der Zuschnitt des Festivals auf die gesellschaftlichen und kulturellen, geografischen und kulinarischen Gegebenheiten des Landes wurde vom Kuratoren-Team Ulli Sturm und Tomas Hoke konzeptuell geschärft“, berichtete Waldner. In Gestalt der Transformale soll in Kärnten ein biennales Festival etabliert werden. Es soll auf hohem künstlerischen Niveau im Bezugsfeld zwischen aktuellen und historischen Gegebenheiten Kärntner Regionen, den jeweiligen Besonderheiten von Küche und Landschaft die Innen- und Außenwahrnehmung „transformieren“, d.h. verändern bzw. um neue Akzente bereichern.

„Das nächstjährige Programm unter dem Motto ‚Land in Sicht‘ wird in der Form von Produktionsaufträgen entstehen, für die sich interessierte Künstlerinnen und Künstler aus ganz Österreich noch bis Anfang Juli 2014 bewerben können“, so der Kulturreferent. Im Herbst soll das Programm stehen.

Mit der slowenischen Dramaturgin Jana Pavlic und dem italienischen Ausstellungskurator Moreno Miorelli wurden zwei zusätzliche Experten engagiert, die für 2015 jeweils ein bis zwei grenzüberschreitende Projekte entwickeln. Insgesamt wird die Transformale 2015 mit zwölf bis 18 Programmpunkten aufwarten, die mit einem Gesamtbudget von 600.000 Euro realisiert werden, womit Kulturschaffen direkt initiiert und gefördert werden soll.

Dafür, dass das Festival über die Grenzen Kärntens hinaus tourismusträchtig kommuniziert wird, setzt sich auch diesmal wieder die Kärnten Werbung mit einer breitgestreuten Kampagne ein. Motiviert sind alle Beteiligten durch den ungewöhnlichen Erfolg, den die Transformale 2013 aus dem Stegreif verbuchen konnte: Nach einer kärntenweiten Ausschreibung, bei der es auch um die Sondierung des Potenzials ging, waren 109 Projektvorschläge eingelangt und 22 für die Durchführung und sieben Projekte in Kooperation ausgewählt worden. Das operative Budget zur Realisierung betrug 200.000 Euro. Mit einer Auslastung von mehr als 90 Prozent haben die insgesamt 29 Projekte von Oberdrauburg bis Eisenkappel ein breites kulturinteressiertes Publikum erreicht. Noch nie zuvor waren Musik, Theater, Literatur, Tanz, Performance und Bildende Kunst konzertant, komprimiert und spartenübergreifend in ganz Kärnten in dieser Form zu erleben.

Die am 12. September am Ossiacher See stattfindende Klangchoreographie mit Percussionisten und Bläsern steht unter dem Motto „Zwischenspiel am See“ und wird am 13. September wiederholt. Die rund dreistündige Produktion beginnt in der Dämmerung in der Mitte des Sees unter Einsatz von Pontons, die von Ruderbooten allmählich ans Ufer gezogen werden. Die auf den Pontons befindlichen Trommler und Schlagzeuger werden am Ufer vom 20-köpfigen Blasmusikensemble Upper Austria Jazzorchester unter visuellen Attraktionen empfangen. An mehreren Stationen zwischen Steinhaus und Stift Ossiach wird von der Gastronomie in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Villach, vertreten durch Thomas Michor, und Gerd Satran von der Stiftschmiede Ossiach eine auf Alpe Adria Fischschmankerln „von der Glan bis Piran“ ausgerichtete Kärntner Küche geboten.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Sternig