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Regierungssitzung 2 - Rosentaler Dampfzüge bleiben weiterhin auf Schiene

20.05.2014
LR Holub: Land steuert 240.000 Euro zu Sanierung bei und sichert damit touristisches Highlight sowie Abwicklung des Güterverkehrs
Auf Antrag von Verkehrsreferent LR Rolf Holub wurde in der Regierungssitzung heute, Dienstag, ein wichtiger Beschluss für das Rosental gefasst: Die Sanierungsmaßnahmen der Eisenbahnstrecke Weizelsdorf – Ferlach werden vom Land Kärnten mit insgesamt 240.000 Euro unterstützt.

Seit 2002 betreibt die „Bahn und Museums Betriebsgesellschaft m.b.H.“ auf dieser Strecke die Rosentaler Dampfzüge, die mit 15.000 Beförderungen pro Jahr und dem Technikmuseum Historama touristische Highlights der Region darstellen. Der Eisenbahnstrecke kommt darüber hinaus regionalpolitische Bedeutung im Bereich des Güterverkehrs für Ferlacher Betriebe zu.

„Um den Eisenbahnbetrieb in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können, werden auf Grund des Streckenalters in den nächsten Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Das Land Kärnten unterstützt die Sanierungsmaßnahmen mit 240.000 Euro und sichert damit den Weiterbestand der Strecke“, erklärt Holub.

Zur Sanierung der Strecke wurde von der „Bahn und Museums Betriebsgesellschaft m.b.H.“ ein detaillierter Sanierungsplan ausgearbeitet. Dieser umfasst von 2014 bis 2017 acht Gleisbaulose, drei Brückensanierungen sowie die Sanierung von drei Eisenbahnkreuzungen. Insgesamt werden sich die Investitionskosten auf rund 964.000 Euro belaufen. Holub lobt in diesem Zusammenhang die Bereitschaft der Gesellschaft, sich für den Erhalt der Strecke einzusetzen und sich maßgeblich daran zu beteiligen.

Die Förderung des Landes erfolgt 2014, 2015 und 2016 in drei Tranchen zu je 80.000 Euro. Die erfolgreiche Sanierung der Griesbachbrücke bis 2015 und der Stellwerkbrücke bis 2016 sind dabei Voraussetzungen für die Leistung der zweiten und dritten Tranche.

„Mit der Sanierung der Eisenbahnstrecke Weizelsdorf – Ferlach erhalten wir nicht nur ein Stück Eisenbahntradition. Wir sorgen auch dafür, dass Attraktionen wie die Rosentaler Dampfzüge und das Technikmuseum Historama weiterhin wichtige touristische Impulse für die Region bleiben. Auch der abgewickelte Güterverkehr auf der Strecke ist für bestehende Betriebe und zukünftige Betriebsansiedlungen von großer Bedeutung“, so Holub, der ebenso die sozialpolitische Dimension der Sanierungsmaßnahmen herausstreicht. Das Land Kärnten habe mit dem AMS im Rahmen des Betriebes und der Sanierung der Strecke ein Projekt zur Beschäftigung und Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsprozess gegründet.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner