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Pädagogen sorgen für „plus“ an Prävention in ihren Klassen

21.05.2014
LHStv.in Prettner: Vorbeugen wirkt doppelt – Österreichisches Präventionsprogramm in acht Kärntner Schulen erfolgreich umgesetzt
15 Pädagoginnen und Pädagogen aus acht Kärntner Schulen wurden gestern, Dienstag, von Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und Barbara Drobesch-Binter, Leiterin der Landesstelle Suchprävention Kärnten, mit einem besonderen Zertifikat geehrt. Die Lehrerinnen und Lehrer der Schulen NMS Wölfnitz, NMS Friesach, NMS St. Ursula, NMS St. Peter, NMS Radenthein, RNMS Feldkirchen, Europagymnasium Klagenfurt und Alpe-Adria Gymnasium Völkermarkt haben in den vergangenen vier Jahren das österreichische Präventionsprogramm „plus“ an ihren Schulen erfolgreich umgesetzt.

„plus“, als österreichisches Präventionsprogramm für die 5. bis 8. Schulstufe gilt als umfassendes Lebenskompetenzprogramm und wird im Auftrag von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner über die Landesstelle Suchtprävention angeboten. „Im geschützten Rahmen der Klasse haben Schülerinnen und Schüler über das Programm „plus“ die Möglichkeit, emotionale, soziale und kognitive Kompetenzen zu lernen und zu üben. Zudem sollen Jugendliche so dabei unterstützt werden, die anstehenden Entwicklungsaufgaben bestmöglich zu meistern, was vor allem auch das Entstehen von schädlichen Verhaltensweisen, insbesondere von Sucht- und Gewaltproblematiken, verringern soll“, sagt Prettner über das engagierte Programm.

Vier Jahre lang wurde unter der Begleitung der Landesstelle Suchtprävention mit den Schülerinnen und Schülern zu verschiedensten Themen wie Umgang mit Stress, Konflikten, Identität, Verantwortung aber auch zu suchtspezifischen Inhalten wie Tabak, Alkohol und Neue Medien immer wieder und nach genauen Richtlinien gearbeitet. Die Pädagoginnen und Pädagogen absolvierten Seminare zur Weiterbildung und zur Reflexion im Ausmaß von 56 Unterrichtseinheiten. Das Präventionsprogramm wurde durch die Universität Innsbruck evaluiert.

„Wir bedanken uns für Ihre kontinuierliche und langfristige suchtpräventive Arbeit“, dankte Drobesch-Binter den Pädagoginnen und Pädagogen für ihren Einsatz. Die positiven Auswirkungen im Zusammenleben in den Klassen seien spürbar. „Das Miteinander in der Klasse funktioniert besser, das Unterrichten in ‚plus‘-Klassen ist einfach leichter. Jeder Jahrgang beinhaltet einen suchtmittelspezifischen Schwerpunkt, der zum Alter passt – das gefällt uns“, meinten die Lehrerinnen und Lehrer.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner