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EU-Mittel für soziale Dienstleistungen in Kärntens ländlichem Raum

23.05.2014
LH Kaiser: Kärnten profitiert von Europa – Inklusive Kofinanzierung 20 Mio. Euro aus ELER für soziale Dienstleistungen – Appell zur Beteiligung an EU-Wahlen am Sonntag
Österreich und Kärnten profitieren von der EU und das vor allem auch finanziell. So gibt es jetzt in der Förderperiode 2014-2020 auch für soziale Dienstleistungen zusätzliche Mittel aus Brüssel. Konkret werden über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) Leistungen in den Bereichen Kinderbetreuung, Pflege, Altenbetreuung und Gesundheitsdienste mitfinanziert. Österreichweit werden dafür inklusive Kofinanzierung der Länder 236 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Wie EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, mitteilt, entfallen auf Kärnten etwa zehn Mio. Euro aus dem ELER-Fonds, die durch die Kofinanzierung auf 20 Mio. Euro verdoppelt werden.

„Von einem starken, gemeinsamen Europa profitiert jede Bürgerin und jeder Bürger wirklich tagtäglich. Die EU hat vor allem für die Entwicklung von Regionen wie Kärnten besondere Bedeutung. Über zwei Milliarden Euro sind seit 1995 aus Brüssel in unser Bundesland – das übrigens Nettoempfänger ist – geflossen“, meint Kaiser. Er betont, dass man den vielfältigen Herausforderungen der heutigen Zeit am besten in Gemeinsamkeit, Zusammengehörigkeit und Solidarität begegnen könne. In diesem Sinne appellierte er an die Menschen, sich am Sonntag an den Wahlen zum europäischen Parlament zu beteiligen. „Gestalten Sie Europa und unser aller Zukunft aktiv mit“, ruft Kaiser auf.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm