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100 Jahre FF Pobersach-Feffernitz

26.05.2014
LH Kaiser gratulierte zum Jubiläum bei großer Feier in Feffernitz: „Ihr seid lebende Schutzengel“
Die Freiwillige Feuerwehr Pobersach-Feffernitz lud gestern, Samstag, zum 100-Jahr-Jubiläum mit Fahrzeugsegnung im Freizeitzentrum Feffernitz. Feuerwehr- und Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und im Namen der Kärntner Bevölkerung Danke zu sagen.

"Seit nunmehr 100 Jahren steht die Wehr im Dienste der Allgemeinheit. Die Menschen können sich auf euch sowie alle anderen Rettungs- und Einsatzorganisationen immer verlassen. Ihr seid in vielen Fällen lebende Schutzengel", betonte der Landeshauptmann, der sich auch bei den Angehörigen für die Unterstützung bedankte. Die Freiwilligen Feuerwehren seien verlässliche Partner im sehr gut aufgestellten Krisenmanagement des Landes. "Hochprofessionelle Aus- und Fortbildungen sowie modernste Geräte machen unsere Wehren schlagkräftig und wirkungsvoll", so Kaiser. Beispiele dafür würden die professionell durchgeführten Einsätze in der Brandbekämpfung sowie bei Verkehrsunfällen, Überschwemmungen oder Sturmschäden geben.

Der Landeshauptmann verwies auch auf die grenzüberschreitenden Einsätze von Kärntner Einsatzkräften, wie bei der Flutkatastrophe am Balkan, dem Eisregen im Winter oder den Waldbränden vergangenen Sommer auf der Montasio-Alm. „Schutz und Hilfe kennen keine Grenzen. Umso wichtiger ist es, die Qualität der Ausbildung dies- und jenseits der Grenzen auf ein einheitliches Niveau zu bringen, gemeinsam zu üben und im Ernstfall koordiniert vorzugehen“, so Kaiser, der dabei auch auf die Katastrophenschutzübung GOAL verwies.

Unter den zahleichen Gästen waren Landtagsabgeordneter Hannes Anton, Bürgermeister Alfons Arnold und zahlreiche Vertreter der Feuerwehren. Die ökumenische Segnung übernahmen Pfarrerin Birgit Maindl und Provisor Maciej Witek.

Zwei Brände im März und April 1914 waren ausschlaggebend für die Gründung der Feuerwehr Feffernitz am 21. Mai 1914. Um die Schlagkraft bei Einsätzen zu erhöhen, wurden am 25. Mai 1979 die Feuerwehren Pobersach und Feffernitz zusammengelegt. Aktuell stehen unter dem Kommando von Albert Amann 31 aktive Mitglieder, darunter acht Frauen, dazu zehn Alt- und vier Reservemitglieder.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: LPD/ Ulli Sternig
Fotohinweis: Büro LH Kaiser