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POLITIK

Land Kärnten will Kommunikation ausbauen

31.05.2014
LH Kaiser: Social Media und WEB-TV werden einbezogen – Sparsamkeit und Professionalität sind oberste Prämisse
Die Kommunikation des Landes soll auf dem neuesten Stand der Technik modernisiert werden. „Die Art zu kommunizieren hat sich im 21. Jahrhundert grundlegend geändert. Geplant ist es nun anhand eines im Landespressedienst erstellten Konzeptes die vorhandenen Medienkanäle zu adaptieren und neue Bereiche zu erschließen. Wir legen auch hier größten Wert auf einen effizienten und sparsamen Umgang mit den Kosten“, erklärte Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Samstag. Ein entsprechender Antrag wird auf der Tagesordnung der nächsten Regierungssitzung am kommenden Dienstag stehen.

Onlinekommunikation, Web-TV, Social Media und ein Landesmagazin werden als einzelne Bestandteile einer „Kommunikation Kärnten“ im Landespressedienst gebündelt, um der Informationspflicht des Landes noch besser nachkommen zu können und Kosten zu sparen. Kaiser sagte, dass es notwendig sei, die Kommunikation für die Medien und für die Bürger zu professionalisieren, denn in einigen Bereichen gebe es Aufholbedarf.

„Der Einzug von Social Media in der Verwaltung ist von der Werthaltigkeit her vergleichbar mit der Einführung des Internet und muss bestens vorbereitet werden“, so Kaiser. Innerhalb der nächsten eineinhalb bis zwei Jahre soll etwa die bestehende Homepage adaptiert und auch auf mobile Endgeräte wie Smart-Phones ausgerichtet werden.

Das Medium Film ist der Dreh- und Angelpunkt der elektronischen Kommunikation. Darum wird Kärnten.TV künftig im Pressedienst als reines Web-TV betrieben, die Verbreitung über Kabelnetze wird eingestellt. Des Weiteren ist ein offizieller Auftritt des Landes auf vorerst auf Facebook geplant, wobei auch Bedacht darauf genommen wird, dass die Verwaltung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behutsam an dieses Thema herangeführt werden.

„Mit der Umsetzung des Konzeptes setzen wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Wir werden weiterhin höchstes Augenmerk auf eine objektive, serviceorientierte Berichterstattung legen“, so Gerd Kurath, Leiter des Landespressdienstes, der sich bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit bedankt.

Das bisherige Printprodukt „Zeit für Kärnten“ wird eingestellt. An dessen Stelle soll eine neue, kostengünstigere Zeitung produziert werden, die als Transportmedium die Arbeit, die Entscheidungen der Landesregierung als Bürgerinformation magazinartig in den Fokus stellt. Eine Erweiterung erfolgt durch die Entwicklung einer Media-App. „Der crossmediale Ausbau ist auch deshalb nötig, um die Kanäle der demografischen Entwicklung anzupassen", so Kaiser.

Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht künftig verstärkt das aus der Arbeit der Regierung und der Verwaltung resultierende Service des Landes für die Kärntnerinnen und Kärntner. "Wir wollen den Menschen vermitteln welche Dienstleistungen das Land bietet“, betonte Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/ Brunner