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Landeswappen für Klagenfurter Institution „Morle Eissalon“

02.06.2014
LH Kaiser und LR Holub gratulierten Thomas Truppe und Familie zum 40-jährigen Firmenjubiläum
Er ist eine echte Klagenfurter und Kärntner Institution – der „Morle Eissalon“ auf der Steinernen Brücke am Lendkanal. Der kreative Betrieb von Thomas Truppe feiert heuer sein 40-jähriges Jubiläum und darf jetzt auch das Kärntner Landeswappen führen. Das Recht dazu wurde ihm heute, Montag, von Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit Landesrat Rolf Holub verliehen. „Die Steinerne Brücke hat eine Magie“, meinte Firmenchef Truppe in seinen Dankesworten. Vielleicht wurden auch deshalb die Grußworte der vielen Ehrengäste sehr launig gehalten. Es wurde auch daran erinnert, dass sich an diesem beliebten Ort unzählige junge Menschen kennen und lieben gelernt haben. Zum Jubiläumsfest gab es übrigens ein eigens kreiertes „Landeswappen-Eis“, das die Landesfarben in Vanillegelb, Erdbeerrot und Zitronenweiß in einer Kugel vereinte.

Kaiser verwies auf die innovative Geschichte von „Morle“-Eis, die auch 40 Jahre Stadtgeschichte bedeute. „Morle“ sei ein Wahrzeichen der eisschleckenden Landeshauptstadt. „Was von den Menschen hier auf der Steinernen Brücke alles erlebt wurde, lässt sich am besten in Eissorten ausdrücken und zwar von küssendem Erdbeermund bis zu zitronenhaft bitter“, meinte er augenzwinkernd. Landesrat Holub gratulierte ebenfalls zum Landeswappen, das zeige, „was bei dieser Regierung alles in die Tüte kommt“. Und er ergänzte, dass „eine scharfe Zunge nur mit Eis kalt zu kriegen ist“.

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider gratulierte zu 40 Jahren Eisqualität und bezeichnete Thomas Truppe als Pionier. Sein Stellvertreter Albert Gunzer verwies auch auf Truppes gesellschaftliches Engagement, etwa beim den Stadtrichtern zu Clagenfurth und beim Altstadtzauber. Dass „Morle“ eine Institution ist, bestätigte auch Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Von der Wirtschaftskammer gratulierte Herwig Druml mit einer Ehrenurkunde.

Truppe dankte Ehefrau Hermi sowie der jungen Generation Thomas Truppe und Michaela Scheinig-Truppe. Über seine vielfältigen Eiskreationen meinte er: „Alles was man genießen kann, kann man auch vereisen.“ Die Festgäste begeisterte der Firmenchef anschließend mit Elvis-Songs. Weitere musikalische Darbietungen gab es von Liza Ti und Acoustaux. Mitgefeiert haben u.a. auch Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und prominente „Morle“-Fans wie Eishockeylegende Sepp Puschnig und Regisseur Otto Retzer.

Thomas Truppe eröffnete seinen Eissalon 1974 mit der Vision, bei der Steinernen Brücke einen Treffpunkt für die Menschen zu schaffen. Der Familienbetrieb verkauft sein Eis mittlerweile an verschiedenen Standorten, zum Beispiel auch vor dem Klagenfurter Strandbad. Das „Morle“ mit zart-heißem Schokoladeguss wurde sogar patentiert. Beim „Morle Eissalon“ werden auch immer wieder Freizeit-Veranstaltungen wie Konzerte, Modeschauen oder Eis-Schleckbewerbe angeboten. Mit der Gründung des „Kultur- und Freizeitforums Steinerne Brücke“ gelang es Truppe, Paten für einzelne Steine der Brücke zu gewinnen und damit deren Erhalt zu sichern. Truppe ist außerdem in der Wirtschaftskammer tätig, u.a. natürlich für die Berufsgruppe der Eissalons.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Holub
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: Büro LH Kaiser