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Sozialreferentin besuchte Kärntner Kinder- und Jugendhilfe in Ossiach

05.06.2014
LHStv.in Prettner: Mitarbeiter erarbeiten zukunftsweisendes Leitbild -Familien und Kinder brauchen beste Unterstützung
Es ist immens wichtig, dass wir gemeinsam positive Signale für die Zukunft der Kärntner Familien aussenden", stellte heute, Donnerstag, Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner fest. Sie besuchte die SozialarbeiterInnen und MitarbeitInnen der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in Ossiach, wo gemeinsam an der Erstellung eines zukunftsweisenden Leitbildes gearbeitet wird. Zentral steht dabei der Gedanke, den Familien und Minderjährigen die beste Unterstützung zu bieten, die sie für eine positive Entwicklung benötigen.

Seit Anfang des Jahres ist das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz in Kraft, welches das Jugendwohlfahrtsgesetz ablöst. "Natürlich steht weiterhin das Kindeswohl im Fokus, aber wir wollen einen ganz besonderen Schwerpunkt auf die Präventionsarbeit mit den Familien legen", erklärte Prettner im Rahmen der Veranstaltung, welche gestern und heute in Ossiach stattfand. Um auf die veränderten Herausforderungen des neuen Gesetzes vorbereitet zu sein, soll das zu erarbeitende Leitbild eine Art Handlungsanleitung bieten. Nicht zuletzt, um auch auf kommende gesellschaftliche Veränderungen vorbereitet zu sein. "In kaum einem Bereich wird so flexibel gearbeitet, um wirklich dem Bedarf jeder Familie und jedes Kindes gerecht zu werden", so Prettner über die tägliche Arbeit der SozialarbeiterInnen.

Die rund 30 Anwesenden diskutierten mit Prettner über die täglichen Herausforderungen aber auch über künftige Schwerpunkte ihrer Tätigkeit. "Es ist ein höchst komplexer Bereich, der nur unter engagiertem Einsatz der SozialarbeiterInnen vor Ort individuelle Lösungen im Sinne der Betroffenen ermöglicht", strich Prettner die Leistungen der Teams der Jugendämter hervor.

Wichtig sei es zu kommunizieren, dass die Kinder- und Jugendhilfe ein Partner der Familien ist und kein Gegner. Denn je früher Eltern Hilfe suchen, desto eher könnten gravierende Folgen für Kinder- und Jugendliche und damit für das familiäre Gefüge, vermieden werden. "Wir bieten eine Fülle von Beratungsleistungen an und ich kann nur an alle Betroffenen appellieren: Lassen Sie sich von den kompetenten Fachleuten der Kinder- und Jugendhilfe unterstützen", betonte Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger