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Servicestelle für angehende Medizinerinnen und Mediziner nimmt Arbeit auf

06.06.2014
LHStv.in Prettner: Drehscheibe für transparenten Informationsaustausch ist Win-Win-Situation für alle Beteiligten
Im April 2014 wurde in der vierten Sitzung der Kärntner Gesundheitsplattform die Einrichtung einer Servicestelle für angehende Medizinerinnen und Mediziner über den Kärntner Gesundheitsfonds beschlossen. Sie nimmt bereits ihre Arbeit auf. Heute, Freitag, informierten LHStv.in Beate Prettner als Vorsitzende der Kärntner Gesundheitsplattform und die Leiterin der Servicestelle, Sandra Gallowitsch, über die Details dieses innovativen Angebotes, das in stetigem Aufbau begriffen ist.

Die Servicestelle ist telefonisch unter der Nummer 050 536 57570 und via E-Mail unter med-servicestelle@ktn.gv.at für Anfragen rund um das Studium und die Arbeit im medizinischen Bereich erreichbar. „Unter Einbindung aller maßgeblichen Kräfte konnten wir einen wirklich innovativen Weg umsetzen, um angehende Ärztinnen und Ärzte während des Studiums und darüber hinaus zu unterstützen und vor allem auch eine Rückkehr nach Kärnten attraktiv zu machen. Mit dem Full-Service-Angebot für Studierende und Krankenanstalten möchten wir dem drohenden Ärztemangel entgegen wirken, indem wir den medizinischen Nachwuchs schon während der Ausbildung fördern und eine Bindung zum Standort Kärnten aufbauen“, so Prettner.

Unter anderem werden durch die Servicestelle organisatorische Fragen zum Studium geklärt, Auskünfte betreffend Rochaden zwischen den Krankenhäusern vermittelt und Beratung hinsichtlich Ausbildung und Lebensbedingungen am jeweiligen Krankenhausstandort geboten. „Wir verstehen uns als Drehscheibe zwischen Studierenden, Universitäten, Krankenanstalten und Ärztekammer, um die medizinische Ausbildung optimiert aufeinander abzustimmen und einen transparenten Informationsfluss zu gewährleisten“, so Gallowitsch. Bereits im ersten Monat seit Bestehen der Servicestelle habe sich gezeigt, dass diese Form der Information dringend notwendig ist und gerne von allen Seiten angenommen und mitgetragen wird. „Die Hauptanliegen betreffen die Möglichkeiten und Kontingente für Praktika, Turnusausbildungen und Fragen rund um das Klinisch Praktische Jahr an den einzelnen Standorten. Aber auch Themen wie Wohnen und Kinderbetreuungsmöglichkeiten während der Ausbildung werden immer wieder nachgefragt“, fasst Gallowitsch die bisherigen Anfragen zusammen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner