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Kärnten-Kroatien: Positive Signale für stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit

06.06.2014
LH Kaiser führte erfolgsversprechende Gespräche in Wirtschaftsministerium und über Partnerschaft mit Gespanschaft Medimurje
Überaus positiv, mit Potential für die wirtschaftliche Zukunft Kärntens, verliefen heute, Freitag, in Zagreb die Gespräche von Landeshauptmann Peter Kaiser mit Alen Leverić, stellvertretender Wirtschaftsminister, und Zoran Vidović, Repräsentant des Gespans von Medimurje, Mitglied der Alpen-Adria-Allianz. Kaiser präsentierte die Stärken Kärntens und lotete mögliche Anknüpfungspunkte aus. Leverić strich die gute Zusammenarbeit zwischen Österreich und Kroatien hervor.

"Kroatien hat großes Interesse daran, die in Kärnten sehr starke Holzindustrie auch bei sich auszubauen. Zudem könnten künftig Synergien im Bereich erneuerbare Energie, speziell Wasserkraft, Biomasse und Biogas, gemeinsam genutzt und ausgebaut werden. Dazu wird es, wie heute vereinbart, Expertenmeetings geben. Gemeinsam werden wir Möglichkeiten ausloten, um EU-Projekte mit entsprechenden Förderungen zu entwickeln", sagte Kaiser. Der Landeshauptmann berichtete außerdem über das Interesse von Kelag-Partner RWE aus Deutschland, künftig auch in Südosteuropa investieren zu wollen, was auch Kärnten zugute kommen würde. Ebenfalls hergestellt werde der Kontakt zum Kärntner Holzkompetenzzentrum und der Industriellenvereinigung, so Kaiser.

Im Gespräch mit Zoran Vidović, dem Repräsentanten der Gespansschaft Medimurje, wurde über eine gemeinsame zukünftige Partnerschaft gesprochen. "Wir haben sehr ähnliche Interessen wie Medimurje und wollen Arbeitsplätze schaffen. Die Zukunft liegt darin, gemeinsam die unterschiedlichen Stärken und Vorzüge in der Region hervorzuheben und uns bei eventuellen internationalen Bemühungen aufeinander abzustimmen", erklärte Kaiser als Präsident der Alpen-Adria-Allianz. Es müssten die zu entwickelnde Alpen-Adria-Strategie und die Ionisch-Adriatische Strategie verknüpft werden, um möglicherweise international eine gemeinsame Bewerbung zustande zu bringen. "In diesem Sinne werde ich einen ersten Kontakt zwischen unserer Wirtschaftskammer, Landesholding und den Kärntner Messen mit Medimurje herstellen, um Anknüpfungspunkte zu finden" so Kaiser.

Gemeinsam mit Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik traf der Landeshauptmann auch mit Ante Sanader, dem Präsidenten der kroatischen Feuerwehrgemeinschaft, und weiteren Vertretern der kroatischen Feuerwehren zusammen. Um neben anderen "Thematic Coordination Points (TCP)“ in der Alpen-Adria Allianz auch den Katastrophenschutz zu forcieren, wurde vereinbart, zu prüfen, wie weit es möglich sei, die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehrverbände innerhalb der Allianz zu gewährleisten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerd Kurath
Fotohinweis: LPD/fritzpress