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Für ein Lachen im Spital

10.06.2014
LH Kaiser bei Jubiläumsvisite „20 Jahre Rote Nasen Clowndoctors“ im LKH Villach
Mit dem lustigen Lied „Rote Nasen muss man haben, die sind jetzt der letzte Schrei“ wurde heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser von den fröhlichen Clowndoctors Amalia Wusl und Guido Mosl im Foyer des LKH Villach begrüßt und gleich auf ihre Jubiläumsvisite in die Kinderstation mitgenommen. Anlass war das 20-jährige Bestehen der Rote Nasen Clowndoctors.

„Lachen als eine Form der Therapie bringt Linderung, Verbesserung und Aufmunterung“, sagte der Landeshauptmann. Er bedankte sich bei der gesamten Organisation, aber besonders beim Rote Nasen Clownteam. „Mit eurem Einsatz bringt ihr Hoffnung, Zuversicht und Entspannung, die Kinder und auch Angehörigen werden so auf positive und optimistische Gedanken gebracht.“ Die Clowndoctors seien ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit und Österreich habe hier Vorbildwirkung. „Bereits zehn andere Länder haben auch eine Form der Rote Nasen Clowns eingeführt“, berichtete Kaiser.

Primar Univ. Prof. Robert Birnbacher, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Landeskrankenhaus Villach, nahm das Jubiläum zum Anlass, für die tolle Zusammenarbeit zu danken: „Die Clowndoctors sind ein Teil von uns, mit ihnen kommt eine Aura der Leichtigkeit und des Humors in unseren Spitalsalltag.“

„Wir sind sehr froh und dankbar, den Rote Nasen Geburtstag hier im LKH Villach, das ein wertvoller und langjähriger Partner ist, feiern zu dürfen“, sagte Ingrid Türk-Chlapek von der Rote Nasen Landesvertretung Kärnten. Sie dankte Kaiser und Birnbacher. „Diese sinnbringende Arbeit wäre ohne Unterstützung und Vertrauen der Institutionen, mit denen wir zusammenarbeiten nicht möglich. Besonders hervorgehoben wurde auch die große Unterstützung durch Oberschwester Patricia Ventre.

Auf der Jubiläumsvisite war der Landeshauptmann beim Besuch von drei Zimmern mit dabei. Er sprach mit den Kindern Julian, Alexander, Gabriel und Hanna und hörte sich auch die Sorgen und Probleme der Angehörigen an. In Vertretung für alle Kinder sagte Hanna: „Mir gefällt das sehr gut und ich finde das voll cool, denn die Clowndoctors bringen uns zum Lachen und man fühlt sich dann gleich nicht mehr so krank.“

Der Verein Rote Nasen Clowndoctors wurde 1994 ins Leben gerufen, um kranken und leidenden Menschen Lachen und Lebensfreude zu schenken. Von Wien ausgehend hat Rote Nasen nach und nach auch in anderen Bundesländern Clownteams gegründet. 1995 haben die ersten Clowndoctors den Dienst in Kärnten aufgenommen. Bisher wurden hier rund 170.000 Patienten bei 4.200 Clowneinsätzen gestärkt. Weltweit haben mehr als 300 Clowns bei über 70.000 Clownvisiten rund 2,8 Millionen Menschen zum Lachen gebracht. Bei den 65 Rote Nasen Clowns in Österreich und den 327 Clowns weltweit handelt es sich ausschließlich um professionell ausgebildete Künstlerinnen und Künstler, die regelmäßig insgesamt 42 medizinische und soziale Institutionen in Österreich und 470 weltweit besuchen. Die Finanzierung der Clownprogramme wird zum Großteil aus privaten Spenden und Sponsorenkooperationen gewährleistet.

I N F O: www.rotenasen.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/fritzpress