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Noch mehr Qualitätsprodukte aus den Nockbergen

13.06.2014
LR Ragger zeichnet Almbauern aus dem Biosphärenpark aus
„Es ist den Grundeigentümern zu danken, dass die Nockberge von der Unesco die Auszeichnung Biosphärenpark erhalten haben. Für uns ist dies auch die Verpflichtung, dass wir den Almbauern dabei helfen, mit ihren Qualitätsprodukten eine akzeptable Wertschöpfung erzielen zu können. Das mit EU-Mitteln geförderte Projekt ALPA für nachhaltiges Almmanagement in Schutzgebieten, das wir gemeinsam mit Slowenien und der Steiermark umgesetzt haben, ist ein Mittel dafür“, erklärt der Referent für den Biosphärenpark Nockberge Landesrat Christian Ragger.

Er gratulierte am Donnerstag 15 Almbauern, welche im Rahmen dieses Projektes ihre Betriebe modernisiert haben. Es ging dabei u.a. um die Wasserversorgung, die Energieeffizienz und Energieversorgung auf Almen, Entwicklungspläne und Qualitätsrichtlinien zur Entwicklung von Produkten. Das Projekt ALPA wurde von sieben Partnern aus Slowenien und Österreich ins Leben gerufen, um die Bewirtschaftung von Almen in Schutzgebieten zu fördern und nachhaltig zu sichern.

Die Erhaltung der Almen ist in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung, u.a. da mit der Almbewirtschaftung ein hohes Maß an Biodiversität verbunden ist. Auf den Almweiden sind unzählige Pflanzen- und Tierarten vorzufinden, die mit dem Zuwachsen der Almweiden verschwinden würden.

„Honig, Fleisch, Brot und Fische aus Nockberg-Betrieben gelten bereits als Qualitätsmarken“, betont Ragger. Es sei das erklärte Ziel des Biosphärenparks Nockberge, den Betrieben bei der Vermarktung dieser Qualitätsprodukte zu helfen und auch Netzwerke und Kooperationen zu fördern, damit auch entsprechende Mengen für die Konsumenten zur Verfügung stehen, führt Ragger aus.

Es gelte das Motto, dass der Biosphärenpark auch für die Grundeigentümer etwas Positives bringt. „Intakte Natur, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität müssen einander ergänzen, damit der Biosphärenpark langfristig ein Erfolg bleibt und die Nockberge zu einer Modellregion werden“, betont Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Brunner