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Lernen mit und im Nationalpark Hohe Tauern

13.06.2014
Nationalparkreferent LR Ragger gratuliert Kindern zu vier Jahren erfolgreiches „Natur-Studium“
„Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein Juwel. Wir müssen uns bemühen, ein breites Bewusstsein für diesen Reichtum an Naturschätzen und für deren Schutz zu erreichen. Es ist einzigartig, wenn Volksschulkinder im Nationalpark die phantastische Sprache der intakten Natur lernen. Die enge Verbindung zwischen dem Kind und der Natur zählt später zu den ehrlichsten Freundschaften im Leben“. Mit diesen Worten dankte Nationalparkreferent LR Christian Ragger heute, Freitag, allen Verantwortlichen und Lehrkräften, welche die Partnerschaft zwischen dem Nationalpark Hohe Tauern und den Volksschulen in den Nationalparkgemeinden gestalten.

Die Kinder für die Natur zu begeistern, das ist die Grundidee dieser Partnerschaft. „Dieses Konzept ist so erfolgreich, dass es im September 2013 verlängert wurde“, erklärte Peter Rupitsch, Direktor des Nationalparks Hohe Tauern Kärnten.

Vier Jahre lang werden die Schüler in den Volksschulen regelmäßig von Nationalpark-Rangern unterrichtet und machen mit ihnen unter anderem Exkursionen in die Natur. Da fällt der Abschied am Ende der vierten Klasse natürlich schwer. Um die gemeinsamen Erlebnisse noch einmal zu festigen, fand heute, Freitag, im Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz ein großes Abschlussfest der 4. Klassen der Partnerschulen statt. Insgesamt 89 Kinder der Volksschulen Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach, Winklern, Mallnitz, Obervellach und Malta feierten gemeinsam.

Das Fest wurde in Kooperation mit der HAK Lienz organisiert und veranstaltet. In einem Stationenbetrieb konnten die Kinder das Gelernte noch einmal selbst umsetzen. So durften sie bei der Station „Wald und Waldtiere“ nicht nur diverse Waldtiere anfassen und bestimmen, sondern konnten auch den frischen Duft von Zirbenholz und anderen Baumarten des Nationalparks erleben. Bei der Station Kreislaufwirtschaft war dann der Geschmacksinn gefragt, sollten doch verschiedene Milcharten, von Haltbar- über Ziegen-, bis zu Bio-Kuhmilch durch Kosten voneinander unterschieden werden. Schließlich war aber auch die körperliche Fitness gefragt, denn bei der Station der Swarovski Wasserschule des Nationalpark Hohe Tauern, mussten die Schüler/innen Wasser um die Wette tragen und in so genannte Tippy-Taps füllen. Dabei handelt es sich um Anlagen zum Hände Waschen wie sie auch beispielsweise in Uganda, einem weiteren Wasserschulland, verwendet werden.

Nachdem alle die verschiedenen Aufgaben bravourös gemeistert hatten, bekamen die Schüler von Nationalparkreferent Ragger Urkunden über die erfolgreiche Teilnahme am Partnerschulunterricht überreicht. Beim gemeinsamen Grillen mit Produkten gesponsert von Ja Natürlich, fanden das Fest und die Zusammenarbeit mit den Rangern für die Viertklässler einen gemütlichen Abschluss.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Ragger