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8. Sommerempfang der FH Kärnten

13.06.2014
LH Kaiser fordert von Bundesregierung längst fällige Valorisierung der Bundesbeiträge für Fachhochschulen
Unter dem Motto „FHeartbeat – FH Kärnten am Puls der Zeit“ fand heute, Freitag, der 8. Sommerempfang in der FH Kärnten in Villach statt. Lehrende, Studenten sowie Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien trafen sich zum Meinungsaustausch. Unter ihnen auch Bildungs- und Fachhochschulreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. Das Impulsreferat „Werte, Wirtschaft, Wissen. Über die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen“ hielt Fred Lucs, Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit an der WU Wien.

Der Landeshauptmann gratulierte zur guten Entwicklung der FH Kärnten und verwies auf die Kärntner Hochschulkonferenz, wo im Sinne von Effizienz und Effektivität gemeinsam Dinge entwickelt würden. „Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Fachhochschule Kärnten und die Pädagogische Hochschule Kärnten haben sich zusammengeschlossen, um die gemeinsamen Kräfte noch besser zu bündeln und Synergien zu nutzen.“

Auf das Impulsreferat bezogen, in dem Nachhaltigkeit ein großes Thema war, berichtete Kaiser, dass die Regierungssitzungen quartalsmäßig bereits gemeinsam mit den Sozialpartnern stattfinden würden. „Mit dem positiven Triple-I Innovation, Investition und Internationalität wollen wir in Kärnten gemeinsam dem negativen Triple-A Armut, Abwanderung und Arbeitslosigkeit entgegentreten.“ Gemeinsam wolle man auch dem sogenannten „Braindrain“ entgegenwirken, also vor allem junge, gut ausgebildete Kärntnerinnen und Kärntner im Land halten bzw. zurückholen.

In Bezug auf Nachhaltigkeit betonte der Landeshauptmann, dass im Mittelpunkt der Arbeit der Landesregierung natürlich stehe, Wirtschaftswachstum zu generieren, aber immer auch mit dem Hintergrund, wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele auszubalancieren. „Der bewusste Umgang mit Ressourcen für die jetzige Gesellschaft und auch für die nachkommende, ist uns ein großes Anliegen.“ Zur Situation der Fachhochschulen berichtete Kaiser, dass im Rahmen der LH-Konferenz – Kärnten übernimmt mit 1. Juli 2014 den Vorsitz – alle Landeshauptleute gemeinsam an den Bund herantreten sollen, um eine Valorisierung der Beiträge für die Fachhochschulen zu erreichen. „Dann sind auch die Länder bereit, mitzuwirken“, so der Landeshauptmann.

„Die FH Kärnten hat über 2.100 Studierende, davon sind 25 Prozent aus anderen Bundesländern oder dem Ausland“, sagte Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof Erich Leitner. Die Absolventen seien hochqualifiziert und sehr gefragt. „Daher ist es auch eine wichtige Aufgabe und ein großes Anliegen, das akademische Leben zu gestalten und die Studierenden vom Land zu begeistern, damit sie nach Abschluss in Kärnten bleiben“, so Leitner.

„Wir sind klein, aber fein und müssen den Vergleich mit den anderen Bundesländern nicht scheuen“, meinte Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Freunschlag. Er dankte dem Landeshauptmann für die Unterstützung und betonte, dass die FH auf einem guten Weg sei und hochgesteckte Ziele für eine weitere ausgezeichnete Entwicklung habe.

Unter den zahlreichen Anwesenden waren Landtagspräsident Reinhart Rohr, Marlies Krainz-Dürr, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Hans Schönegger, Vorstand der Kärntner Landesholding, und zahlreiche Mitglieder des FH-Aufsichtsrates und des FH-Kuratoriums. Teilgenommen an einer Diskusson mit Kaiser und Lucs haben Susanne Dungs, FH-Rektorin und Angelika Duckenfield, Vizepräsidentin OEM & CCO, Hirsch Armbänder AG. Für die Moderation zuständig war Kleine Zeitung-Chefredakteurin Eva Weissenberger.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: FH Kärnten Sedlaczek