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Kärntner Pflegeatlas vorgestellt

16.06.2014
LHStv.in Prettner: Verstärkte Information für Betroffene in Kooperation mit Pflegeanwältin
Heute, Montag, stellte Kärntens Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner den neuen Kärntner Pflegeatlas – ein „Who is Who“ der Kärntner Pflege – im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Anwesend war auch die österreichweit erste Pflegeanwältin Christine Fercher, die am 1. Juni 2014 offizielle ihren Dienst antrat und eine Übersicht über das Leistungsangebot der unabhängigen Ombudsstelle gab.

„Mit dem Kärntner Pflegeatlas wird das gesamte Angebot in diesem Bereich auf einen Blick zugänglich gemacht. Neben sämtlichen Pflegeheimen und deren Kontaktadressen finden sich auch die alternativen Betreuungsangebote, Kurzzeitpflege, Mobile Dienste usw. wieder und werden jeweils kurz und anschaulich erklärt. Das soll die Auswahl des pflegerischen Angebotes für die Kärntnerinnen und Kärntner erleichtern“, so Prettner.

Neu ist auch die gewählte Umsetzungsform des Nachschlagewerks. Die Erstellung wurde an eine Agentur vergeben, die als Privatunternehmen den Großteil der Kosten mittels Inseratenverkauf abdecken konnte. Die Abteilung 4 – Kompetenzzentrum Soziales unterstütze fachlich bei der Erstellung. Verteilt werden die Pflegeatlanten an die Gemeinden und alle für den Pflegebereich relevanten Institutionen sowie das Land (Abt. 4) selbst. Sie können jederzeit auch telefonisch im Büro der Sozialreferentin angefordert werden.

Auch was die Bestellung einer unabhängigen und weisungsfreien Pflegeanwältin betrifft, ist Kärnten bundesweit Vorreiter. Fercher sieht sich und die Ombudsstelle als „Full-Service-Agentur“ für zu Pflegende, deren Angehörige und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich. „Wie wichtig die Einrichtung dieser Stelle ist und war, zeigen bereits die zahlreichen Anfragen, die in den ersten Tagen seit Installierung eingegangen sind. Erwartungsgemäß kommen viele Menschen mit Sorgen, Beschwerden oder Problemen zu uns, doch auch als Informationsdienst werden wir gerne wahrgenommen“, so Fercher, die den Pflegeatlas als willkommene Informationsverstärkung für die Betroffenen sieht.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm 
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner