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Regierungssitzung 6 - KEIWOG-Fonds erhält neue Richtlinien

17.06.2014
LR Holub: Neue Richtlinien ermöglichen raschere Entscheidung bei Förderansuchen
Durch das geltende Ökostromgesetz lukriert Kärnten von Bundesseite jährlich einen Förderungsbeitrag von 500.000 Euro, der entsprechend den Vorgaben des Ökostromgesetzes 2012 verwendet wird und direkt in den KElWOG-Fonds fließt.

Neue Technologien zur Ökostromerzeugung sowie die Förderung von Energieeffizienzprogrammen und die damit verbundene Bewusstseinsbildung werden aus den Mitteln des Fonds gespeist. „Förderungen aus dem KElWOG-Fonds haben vor allem die Erhöhung des Anteils der Ökostromerzeugung an der Stromaufbringung, die Reduktion der CO2-Emissionen und die Steigerung der Effizienz beim Gebrauch von Energie zum Ziel“, informierte heute, Dienstag, Energiereferent Landesrat Rolf Holub im Anschluss an die Regierungssitzung.

Mit dem Regierungsbeschluss erhält der Fonds neue Richtlinien, erklärte Holub. Mit diesen solle eine raschere und weniger aufwändige Entscheidungsfindung für Förderungen ermöglicht werden. In Zukunft berichtet der Energiereferent ab einer Fördergröße von 50.000 Euro dem Kollegium der Landesregierung über das Förderansuchen und holt dessen Meinung zur beabsichtigten Förderung ein.

Ebenso müsse der jeweilige Energiereferent quartalsmäßig nach Einlangen eines Förderungsantrages darüber entscheiden bzw. den Antrag dem Gremium der Landesregierung zur Entscheidung vorlegen. „Mit diesen Änderungen in den Richtlinien ermöglichen wir ein beschleunigtes und schnelleres Handeln seitens des Landes für all jene Personen, die um Förderungen aus dem KElWOG-Fonds ansuchen. Die Richtlinienänderung ist bereits eine erste Maßnahme, die direkt aus dem Energiemasterplan stammt und ist eine erhebliche Erleichterung für alle Förderstellerinnen und Fördersteller“, so Holub. Darüber hinaus wurden die Fördersätze in allen Bereichen angehoben.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner