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Spitzenseglerin erhielt österreichische Staatsbürgerschaft

18.06.2014
Sportreferent LH Kaiser überreichte Jolanta Ogar die Staatsbürgerschaftsurkunde – Duo Vadlau/Ogar ist Medaillenhoffnung bei Olympischen Sommerspielen in Rio
Die österreichische und Kärntner Sportfamilie hat eine Medaillenhoffnung mehr in ihren Reihen. Im Amt der Kärntner Landesregierung überreichte heute, Mittwoch, Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser der Seglerin Jolanta Ogar die Urkunde für die österreichische Staatsbürgerschaft. Die 32-jährige Vorschoterin und ehemalige polnische Staatsbürgerin, sie lebt seit 2012 in Österreich, hatte im Jahr 2013 mit Kärntens Paradeseglerin Lara Vadlau bei der 470er-EM in Formia (Italien) und WM in La Rochelle (Frankreich) jeweils die Silbermedaille gewonnen und gewann mit der Maria Rainerin den Gesamtweltcup.

„Es freut mich, dass der von mir sowie namhaften Persönlichkeiten, wie Sportminister Gerald Klug oder ÖOC-Präsident Karl Stoss, unterstützte Antrag zu Ihrer Einbürgerung so rasch vom Ministerrat beschlossen wurde. Ich heiße Sie in der österreichischen und Kärntner Sportfamilie herzlich willkommen. Einer störungsfreien Olympia-Vorbereitung in der 470er-Klasse steht nichts mehr im Weg und ich drücke ihnen und Lara Vadlau bereits jetzt die Daumen, dass sie sich für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro qualifizieren“, sagte der Landeshauptmann.

Sollte sich das Duo, wovon man fast ausgehen kann, für Rio qualifizieren, ist eine Olympia Medaille keine Utopie. Die beiden Vize-Welt- und –Europameisterinnen, planen ihre Rückkehr in die Regattaszene Mitte Juni. Vadlau musste sich im Feber2014 einer Knieoperation unterziehen.
Ogar wurde am 28. April 1982 in polnischen Brzesko geboren. Ehe sie 2005 zu segeln begann, war sie Volleyballspielerin. 2012 nahm sie in London bei den Olympischen Sommerspielen teil und wurde Zwölfte.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Zeitlinger/Kurath
Fotohinweis: LPD/fritz-press