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Grossglockner Berglauf erstmals als Livestream

23.06.2014
Sportreferent LH Kaiser: Lauf ist ein Highlight und Magnet im Sportkalender des Landes - Symbiose Sport und Natur passen hier
Am 13. Juli hebt sich zum 15. Mal die Startflagge für den „Mythos“ Grossglockner Berglauf. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute, Montag, in Klagenfurt das Organisationsteam (Heide Pichler und Julius Ruppitsch) gemeinsam mit Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser sowie den Bergläufern Robert Stark und Evelin Antonitsch Fakten, Neuigkeiten rund um das Laufevent am Fuße des Grossglockners.

„Der Grossglockner Berglauf ist ein fixes Highlight und ein Magnet im Sportkalender des Landes. Das Archaische der Natur, der sportliche Ehrgeiz und das neue Design bieten nicht nur den Läuferinnen und Läufern, sondern auch den Zuschauern und Naturliebhabern viel Reiz“, befand der Landeshauptmann. Die Top-Sportveranstaltung sei für Heiligenblut und den Nationalpark die große Chance, sich als Naturarena zu präsentieren. „Gleichzeitig symbolisiert sie, dass man Leidenschaft und Herz für den Breitensport hat. Bester Beweis für mich ist die Tatsache, dass sich ein Drittel der Heiligenbluter Bevölkerung in den Dienst der Sache stellt“, so Kaiser. Insgesamt sind bei dem Berglauf 350 freiwillige Helfer aus Heilgenblut im Einsatz.

Lob gab es vom Landeshauptmann auch für Stark und Antonitsch. „Stark ist unser Berglaufaushängeschuld und Neueinsteigerin Antonitsch, sie geht erstmal mit einer Knieprothese an den Start, animiert mich, vielleicht doch einmal an den Start zu gehen“.

Pichler und Ruppitsch gaben Details zur 15. Auflage bekannt. Bis dato hat man 800 Anmeldungen aus 25 Nationen, um 150 mehr als im Vorjahr. Am Start sind auch heuer wieder Weltklasseläuferinnen und -läufer wie Berglaufweltmeister Mamu Petro aus Eritrea, Geffrey Ndungu und Issak Kosgei aus Kenia, Jonathan Wyatt aus Neuseeland, Österreichs Superstar Sabine Reiner bzw. Kärntens bester Bergläufer Robert Stark. Erstmals starten die Top 100 Finisher des Vorjahres inklusive der Weltspitze, die „Glocknerheros“, um zwei Stunden und 15 Minuten zeitversetzt nach hinten.Ebenfalls zum ersten Mal gibt es einen Livestream vom Start, dem Zieleinlauf und von den Sidevents. „Somit bleibt es bis zum Ende spannend und das Hauptfeld kann den Spitzenathleten auf den letzten 800 Metern auf die Beine schauen“, so Pichler und Ruppitsch. Für alle österreichischen Läufer gibt es zudem eine eigene Wertung. Pichler dankte den Sponsoren, darunter dem Land Kärnten, der Uniqua, Kelag und Salomon sowie Medienpartner Kleine Zeitung, für die Unterstützung.

Stark, er war bei allen 15 Läufen dabei, zeigte sich erfreut über die separate Wertung für die einheimischen Läuferinnen und Läufer. „Die breite Masse wird von Jahr zu Jahr schneller und die Läufer aus Kenia und Eritrea immer stärker“, lautete seine Analyse. Antonitsch, sie bekam 2009 ihre künstliche Knieprothese und ging 2012 erstmals wieder auf ein Laufstrecke, wurde im Vorjahr, noch als Zuschauerin, vom Grossglockner Berglauf infiziert. „Wenn ich schon starte, dann soll es gleich ein Berglaufhighlight sein“, so die Newcomerin.

I N F O S: www.grossglocknerberglauf.at;
Facebook: www.fb.com/grossglocknerberglauf;
Youtube Trailer:https://www.youtube.com/watch?v=9tGpkm69vtQ


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
23. Juni 2014 
Fotohinweis: LPD/Eggenberger