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Naturschutzbeirat stellt sich hinter Naturschutzgebiet Kleinfragant und Wurten

02.07.2014
Naturschutzreferent LR Holub: Lokalaugenschein und Sondersitzung bestärkt Naturschutzbeirat in seinem Nein zum vorgestellten Hotelprojekt am Mölltaler Gletscher
Heute, Mittwoch, erfolgte die geplante Begehung der Naturschutzgebiete Kleinfragant sowie Wurten am Mölltaler Gletscher durch den Naturschutzbeirat und seinen Vorsitzenden LR Rolf Holub bezüglich des geplanten Hotelprojekts durch die Investorengruppe rund um Heinz Schultz und Hans-Peter Haselsteiner.

Nach der Vorstellung der Hotelprojekts-Pläne durch das zuständige Planungsbüro und Haselsteiner fanden die Besichtigung der beabsichtigten Skiroute sowie eine Begehung des Mölltaler Gletschers statt. Der Naturschutzbeirat erörterte daraufhin in einer Sondersitzung am Mölltaler Gletscher die aktuelle Situation und die weitere Vorgehensweise auf Basis des vorgestellten Projekts.

Die Ergebnisse der Sitzung wurden im Anschluss vom Naturschutzreferenten präsentiert. Die Mitglieder des Naturschutzbeirates stellten sich dabei hinter die bestehenden Schutzgebiete Kleinfragant und Wurten: „Die heutige Begehung hat den Naturschutzbeirat in seiner Entscheidung bestärkt, das in dieser Form vorgestellte Projekt auch weiterhin einstimmig abzulehnen“, erklärte Holub.

Vom Projektbetreiber wurde auch heute wieder erklärt, das Hotelprojekt sei nur mit massiven Eingriffen in das Schutzgebiet Wurten zu realisieren. Eine Aufhebung der bestehenden Schutzgebiete sei jedoch auch weiterhin kein Thema für den Naturschutzbeirat, informierte Holub. Die neuen Erkenntnisse durch den Lokalaugenschein, etwa die geologische Situation vor Ort sowie die vorliegenden Stellungnahmen, hätten den Beirat in seiner Entscheidung bestätigt.

Laut Holub wäre die Begehung, zu der von Seiten der Landesregierung auch die Grundstücksbesitzer und Vertreter aller Parteien eingeladen wurden, wichtig für die notwendige Transparenz in Bezug auf das Projekt: „Es ist mir wichtig, dass alle Betroffenen auf dem gleichen Wissensstand sind und eingebunden werden. Daher danke ich auch jenen Grundstücksbesitzern, die heute an der Begehung teilgenommen haben und uns ihre Sichtweise zum Projekt geschildert haben“, so Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger