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Internationale Schule wird in VS Velden verlegt

04.07.2014
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Velden erhält Bildungscampus - Neue Mittelschule wird bis 2016 zum Bildungs- und Betreuungszentrum ausgebaut - Beste Bildungsqualität bei gleichzeitiger Kosteneffizienz
Der Schulstandort Velden am Wörther See wird zum Bildungscampus ausgebaut, die Internationale Schule (ISC) wird vom jetzigen Standort Oberwollanig mit Beginn des kommenden Schuljahres 2014/15 nach Velden in das Volksschulgebäude verlegt. Das gaben heute, Freitag, Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, die in den letzten Wochen und Monaten mit den beteiligten Gemeinden, Schulgemeindeverbänden, Schulleitungen intensive, erfolgreiche Verhandlungen führte und auch die Eltern informierte, bekannt. Konkret werden die Hauptschule bzw. NMS Velden mit den unmittelbar angrenzenden Bildungs- und Betreuungseinrichtungen (Kindergarten, Volksschule, Musikschule und Nachmittagsbetreuung) in ein Campusmodell zusammengeführt.

„Mit der Errichtung dieses zukunftsträchtigen Lern- und Lebensraumes, in dem auch die Schülerinnen und Schüler der ISC ein mehr als adäquates pädagogisches Zuhause finden, schaffen wir beste Bedingungen für Kinder und Pädagoginnen und Pädagogen“, ist Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser überzeugt. Die Verlegung der ISC in das Volksschulgebäude ab dem Schuljahr 2014/15 bringe einige Vorteile. “Das Gebäude befindet sich baulich in einem sehr guten Zustand und bietet ausreichend Platz. Zur Abdeckung der Raum- und Funktionserfordernisse der ISC bedarf es keiner Umbauten, sodass keine Baukosten anfallen“, so Kaiser. Kleinere Adaptierungen und die Raumausstattung würden von der ISC finanziert. „Ab dem Schuljahr 2016/17 wird die ISC das gesamte Volkschulgebäude übernehmen“, so Kaiser.

Auch finanziell würde sich die Verlegung der ISC trotz der Investitionen in den Bildungscampus Velden positiv auswirken: Während die notwendigen Renovierungen in Oberwollanig nach Schätzungen des Kärntner Schulbaufonds mit 7,56 Millionen Euro brutto zu Buche schlagen würden. „Selbst wenn man die Gesamtkosten für die Verwirklichung des Bildungscampus in Höhe von rund 4 Millionen Euro, die das Land trägt, vergleicht, ergibt sich eine immense Steuergeldersparnis“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Schäfermeier/Kohlweis/ Zeitlinger