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LH Kaiser erfreut über Millioneninvestition bei Mondi

07.07.2014
Wichtig für Wirtschaft und Arbeitsplätze – Klares Bekenntnis zu Kärnten als Wirtschafts- und Innovationsstandort
Das internationale Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi investiert weitere 24 Millionen Euro in den Standort Frantschach zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. „Diese Entscheidung ist für den Wirtschaftsstandort sehr erfreulich“, reagierte Landeshauptmann Peter Kaiser heute Montag, auf diese aktuelle Mitteilung. Er dankt dem Konzern mit CEO Peter J. Oswald an der Spitze sowie dem gesamten Team dafür. Mondi hatte bereits im Jahr 2013 60 Mio. Euro in den Laugenverbrennungskessel investiert.

Diese große Investition zeige die positive Weiterentwicklung dieses Leitbetriebes auf und beweise auch das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Kärnten, betont Kaiser. Das sei ein weiteres Bekenntnis zu Kärnten und überaus wichtig für Wirtschaft und Arbeitsplätze, so Kaiser. Darüber hinaus sei auch der Umweltaspekt sehr erfreulich, denn mit der Investition werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Ressourceneinsatzes und zur Steigerung der Energieeffizienz gesetzt.

Der Landeshauptmann verweist auf weitere Millioneninvestitionen in Kärnten, die den Wirtschafts- und Innovationsstandort sichern und ausbauen, und erwähnte in diesem Zusammenhang als Beispiele Infineon, die jüngste Betriebsansiedlung Hiper Cast in Hermagor sowie Flextronics in Althofen. Hervorzuheben sei weiters auch der High Tech Campus Villach, für den es kürzlich den Spatenstich gab und wo binnen zehn Jahren die Schaffung von insgesamt 500 neuen Arbeitsplätze in Forschung, Entwicklung und Produktionstechnologien geplant ist.

Infineon etwa wird seinen Standort in Villach ausbauen. In den nächsten drei Jahren sollen die Produktion erweitert und die Forschung und die Entwicklung intensiviert werden. 290 Mio. Euro sollen investiert und rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Alle diese Investitionen sind wichtige Zukunftsschritte. Mit dem Triple-I aus Innovation, Investition und Internationalität gelingt es, nachhaltig dem Triple-A aus Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Armut entgegenzuwirken“, so der Landeshauptmann.

Mondi unterhält Produktionsstätten in 31 Ländern und beschäftigt rund 24. 000 Mitarbeiter. Im Vorjahr erzielte Mondi einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro. Die Kernmärkte liegen in Zentraleuropa, Russland, Amerika und Südafrika.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner