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Kärntens Seen weisen höchste Wasserqualität auf

11.07.2014
LR Holub: 28. Kärntner Seenbericht und EU-Bericht bestätigen: Kärntens Seen befinden sich im europäischen Spitzenfeld
Zum Beginn der Sommerferien stellte Umweltreferent Rolf Holub heute, Freitag, die Ergebnisse des 28. Kärntner Seenberichts 2014 vor. Der Seenbericht nimmt eine jährliche Bestandsaufnahme der heimischen Seen vor und bietet damit einen guten Überblick über die Qualität der 42 getesteten Seen.

Auch in diesem Jahr glänzen Kärntens Seen mit einer herausragenden Wasserqualität, berichtete Holub im Rahmen einer Pressekonferenz: „Kärntens Seen laden auch heuer wieder zum Baden ein. Die vielen tausenden Badegäste können sich an der hervorragenden Qualität unserer heimischen Seen erfreuen. Kärnten ist in Bezug auf Wasserqualität auch 2014 wieder Musterschüler“, so Holub. Er bedankte sich insbesondere bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes Kärnten, die sich Tag für Tag für den Erhalt der hohen Seenqualität einsetzen würden.

Nach den Messungen an insgesamt 42 Kärntner Seen durch das „Kärntner Institut für Seenforschung“ erhielten 33 Seen die Note „Sehr Gut“, weitere acht Seen die Note „Gut“. Als Kriterien flossen die Sichttiefe sowie die Gesamt-Phosphor-Konzentration der Frühsommerwerte Mai und Juni 2014 ein. Auch im EU-Bericht über die „Qualität der europäischen Badegewässer“ wird die hohe Qualität der Kärntner Seen erwähnt. Ein Umstand, der Holub ganz besonders erfreut: „Der EU-Bericht zeigt, dass Kärntens Seen in punkto Qualität im europäischen Spitzenfeld liegen. Die Naturschätze sind Kärntens größtes Asset, gerade im Hinblick auf den Tourismus“, sieht sich Holub bestätigt.

Besonders die großen Seen wie der Weißensee, Millstätter See, Klopeiner See, Keutschacher See, Faaker See und Turracher See zeichnen sich durch eine geringe Nährstoffkonzentration und ein geringes Algenwachstum aus. Aus geringer Nährstoffkonzentration und geringem Algenwachstum folgt wiederum eine sehr gute Lichtdurchlässigkeit: Den Sonderpreis für die beste optische Qualität konnte in diesem Jahr der Weißensee mit einer Sichttiefe von 10,7 Meter für sich verbuchen. Auch kleinere Seen, wie etwa der Pressegger See oder der Ferlacher Badesee, zählen 2014 wieder zu den nährstoffarmen Seen mit ausgezeichneter Sichttiefe.

I N F O: Der gesamte Seenbericht kann unter www.kis.ktn.gv.at/seenbericht eingesehen werden.

Die aktuellen Ergebnisse der bakteriologischen und chemisch physikalischen Kontrollen (Kompetenzzentrum Gesundheit des Amts der Kärntner Landesregierung) können über http://badis.gesundheit-kaernten.at/ abgerufen werden.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Holub