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KULTUR

Fortbestand des Carinthischen Sommer gesichert

12.07.2014
LR Benger: Klares Bekenntnis zum Carinthischen Sommer - 3-Jahres-Vertrag wieder fixiert. Gleichstand bei Förderungen
Ein klares Bekenntnis hat Kulturlandesrat Christian Benger diese Woche zum Carinthischen Sommer abgegeben, in dem wieder ein Fördervertrag für drei Jahre (2015-2017) abgeschlossen wurde. „Der Fortbestand ist damit gesichert. Der 3-Jahres-Vertrag gibt Planungssicherheit für die Organisatoren und Bestandsgarantie für die Besucher“, so Benger anlässlich der heutigen Festival-Eröffnung in Ossiach.
Es werden von Seiten des Landes pro Jahr 424.000 Euro fließen. Auch der Bund hat seine Subvention wieder erhöht auf 350.000 Euro. „Das Festival hat internationale Strahlkraft und ist eine tragende Säule sowie ein Aushängeschild unseres Kulturlandes“, erklärt Benger. Daher habe den Carinthischen Sommer auch keine Budget-Kürzung getroffen.

Benger habe mit Intendant Schlee sehr intensiv in mehreren Runden verhandelt, doch sei eine gewünschte Erhöhung auf Grund der angespannten Budget-Situation des Landes nicht möglich gewesen. „Erst vorige Woche stand Kärnten im literarischen Mittelpunkt mit dem Ingeborg Bachmann-Preis. Ihr Zitat „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, trifft heute mehr denn je zu“, spricht Benger die Verschuldung des Landes und die Konsequenzen daraus an. Denn nun sei mit der Auflage vorzugehen, mit weniger Geld mindestens gleich viel zu erreichen. So sei bei gleichbleibendem Budget eine Realisierung einer Kirchenoper laut dem Intendanten nicht möglich. Laut Benger müsse man dem ins Auge schauen: es sei einfach nicht alles möglich.

„Die Wahrheit ist: Wir müssen sehr ernsthaft haushalten. Wir sind verpflichtet, das Land zu sanieren, um den Menschen in Zukunft diese Lebensqualität oder Kulturveranstaltungen wie den Carinthischen Sommer, bieten zu können“, erklärt Benger. Daher sei das für den Carinthischen Sommer gleich hoch bleibende Budget eine zweifelsfreie Wertschätzung gegenüber der Organisation und der Wichtigkeit des Festivals.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch