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Regierungssitzung 2: Wohn- und Siedlungsfonds sichert leistbares Wohnen in Kärnten

14.07.2014
Wohnbaureferentin LHStv.in Schaunig legte Bericht des Fonds für das Jahr 2013 dem Regierungskollegium vor
In der Regierungssitzung heute, Montag, wurde von Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig dem Regierungskollegium der jährliche Bericht des „Wohn-und Siedlungsfonds für das Land Kärnten“ vorgelegt und mit Stimmeinheit beschlossen.

„2013 wurden 54 Förderanträge mit 135 Wohneinheiten, davon 87 Mietwohnungen durch Gewährung von Förderkrediten in Höhe von 1.886.000 Euro gefördert und dadurch ein Investitionsvolumen von 8.062.605,70 Euro ausgelöst“, gab Schaunig bekannt.

Gefördert wird die Errichtung bzw. die Fertigstellung von Wohnungen, Eigenheimen und Wohnheimen, die Schaffung von Wohnraum durch Zubau, Einbau oder Umbau sowie in sozial begründeten Fällen der Erwerb von Wohnraum. Eine Förderung aus dem Wohn- und Siedlungsfonds ist vor allem in jenen Fällen vorgesehen, in denen die Gewährung eines Wohnbauförderungsdarlehens nicht (mehr) möglich oder überhaupt nicht vorgesehen ist, wie beispielsweise bei der Erweiterung von Wohnungen oder bei einem zu hohen Einkommen.

„Die Förderung erfolgt in Form eines Kredites. Er hat eine Laufzeit von 20 Jahren, und eine Verzinsung von zwei Prozent oder durch die Gewährung eines Annuitätenzuschusses mit einer Laufzeit von zwölf Jahren. Die Förderung betragen zwischen 5.000 Euro (Nutzfläche bis 20 m2) und 21.500 Euro (Nutzfläche 130 m2)“, so die Wohnbaureferentin.

In der Regierungssitzung wurde ebenso ein Förderantrag der gemeinnützigen Bauvereinigung „Meine Heimat, Gemeinnützige Bau- Wohn- und Siedlungsgenossenschaft reg. Gen.m.b.H“, für 19 Mietwohnungen in 9500 Villach, Leopold-Hrazdil-Straße, beschlossen. „Baubeginn ist noch im Juli 2014 und mit der Fertigstellung wird Ende 2015 gerechnet“, gab Schaunig bekannt.

Das vorgesehene Wohnbauprogramm 2014 bis 2016 mit rund 2.142 Wohneinheiten und rund 300 noch umzusetzende Wohneinheiten aus dem Jahr 2013 lösen ein Investitionsvolumen von rund 350 Millionen Euro und damit eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 385 Millionen Euro aus. Bezogen auf das Investitionsvolumen von 350 Millionen Euro wäre der regionale Beschäftigungseffekt mit 2.620 zusätzlich ausgelasteten Vollzeitbeschäftigen zu beziffern. „Aus dem Wohnbauprogramm 2015 können wir zudem 175 Wohneinheiten in das Jahr 2014 vorziehen, um baureife Projekte im Sinne des leistbaren Wohnens und der Unterstützung der Bauwirtschaft umzusetzen“, betonte Schaunig.

Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger