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Baustellenbesichtigung von GPS-Ausbildungszentrum Villach

17.07.2014
Bau liegt voll im Zeit- und Budgetplan – LH Kaiser, LHStv.in Schaunig und Sozialpartner dankten Bauarbeitern vor Ort – Eine Zukunftsinvestiton für die Jugend und Kärnten
Im Bereich des tpv Technologiepark Villach errichtet die Gemeinnützige Personalservice Kärnten GmbH (GPS) ein modernes Ausbildungszentrum mit Lehrwerkstätte. Jährlich erhalten dadurch 60 Jugendliche die Chance auf eine qualifizierte Lehrausbildung auf höchstem Niveau. Insgesamt umfasst die Gesamtkapazität 110 Ausbildungsplätze. Das Projekt ist ein vorbildhaftes Kooperationsprojekt, initiiert von Land, Stadt Villach, Arbeiterkammer, AMS, ÖGB, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. Am 21. Februar d. J. erfolgte der Spatenstich, die Fertigstellung ist für September d. J. geplant. Die Kosten für das Gesamtprojekt (inklusive Maschinen, Einrichtungen und technische Ausstattung) werden mit 6,6 Mio. Euro angegeben.

Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanz- und Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig nahmen heute, Donnerstag, gemeinsam mit Vertretern der Sozialpartner eine Baustellenbesichtigung vor.

GPS-Geschäftsführer Alfred Schuh dankte allen für die Besichtigung, gekommen waren AK-Präsident Günther Goach, Villachs Stadträtin Gerda Sandriesser, WK-Präsident Jürgen Mandl, AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig, ÖGB-Vorsitzender Hermann Lipitsch sowie Georg Steiner, Gottfried Pototschnig und Alfred Graschl (alle ÖGB), Wolfgang Pucher (Industriellenvereinigung) sowie Baumeister Manfred Ropac und Projektleiter Mario Wilfling. Schuh sagte, dass man mit dem Bau voll im Zeit- und Budgetplan liege.

Der Landeshauptmann sprach von einem kleinen Wunder, das mit dem nunmehrigen Baufortschritt vollbracht worden sei, da der Spatenstich erst am 21. Februar d. J. stattgefunden hatte. Das Bauwerk soll helfen, dass jungen Menschen Zukunftsperspektiven erhalten und bestens ausgebildet werden können. Es sei großartig, was hier alle gemeinsam für die Jugend und für das Land schaffen würden, dankte Kaiser allen Beteiligten und insbesondere auch den Bauarbeitern vor Ort, denen er eine Jause spendierte. Der hohe Standard der Lehrlingsausbildung in Österreich genieße im Ausland vielfach Bewunderung, so Kaiser.

LHStv.in Schaunig betonte, dass hier ein wichtiges Zeichen für die Jugend und die Zukunft gesetzt werde. Die Politik setze auf Kooperation mit den Sozialpartnern, um gemeinsam Erfolge zu erreichen. Das neue Gebäude diene der Stärkung der Ausbildung und auch der Wertschöpfung in Kärnten. Sie erwähnte auch die neuen Vergaberichtlinien, danach würden ältere Mitarbeiter und auch Subunternehmen stärker berücksichtigt werden.

AK-Präsident Günther Goach sagte, dass es wichtig sei, die Jugend bestmöglich auszubilden. Dazu brauche es Einrichtungen, die dem höchsten Stand der Technik entsprechen. Er sei stolz auf dieses Gemeinschaftsprojekt von Politik und Sozialpartnern, die sich gemeinsam der Herausforderung der Jugendausbildung stellen. Ein solches Projekt sei auch ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Kärnten, so Goach, der allen Arbeiterinnen und Arbeitern vor Ort einen weiteren unfallfreien Verlauf des Baugeschehens wünschte.

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl meinte, es sei nicht selbstverständlich, dass Jugendliche eine High-Tech-Ausbildung erhalten würden. Die Wirtschaft verlange aber extrem gut ausgebildete Fachkräfte.

Im neuen Ausbildungszentrum entstehen vier Metallwerkstätten, vier Labore, ein Logistikhof sowie zwei Lehrsäle.

Die Landesregierung habe sich Bildung und Ausbildung als großen Schwerpunkt vorgenommen. So soll es laut Regierungsprogramm auch keinen Schüler und keine Schülerin ohne Schulabschluss geben und ebenso werde alles unternommen, damit Lehrlinge ihren Berufsabschluss auch wirklich erreichen können. Das Land werde weiterhin aktiv bei Projekten zur Bildung und Ausbildung, auch im Rahmen der Arbeitnehmerförderung, aktiv sein. Hier werde ein wichtiger Impuls gegen Arbeitslosigkeit, für die Jugend und damit für die Zukunft gesetzt, betonten Kaiser und Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/ LHStv. in Schaunig Redaktion: Karl Brunner
Foto: LPD/Höher