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KULTUR

Literarische Förder-Dürre vorüber

18.07.2014
Kulturlandesrat Benger gibt klares Bekenntnis zur Verlagslandschaft: Zusage für 2014 in Höhe von 100.000 Euro zur Stärkung der Kärntner Verlage
Beim heutigen Termin von Kulturlandesrat Christian Benger mit der ARGE Buchverlage gab Benger ein eindeutiges Bekenntnis zur heimischen Verlagslandschaft ab. Derzeit befinden sich die Verlage mitten im jährlichen Produktionsprozess. „Nach Jahrzehnten der literarischen Förder-Dürre haben wir einen neuen, offenen Weg beschritten. Die Verlage leisten mit ihrer Tätigkeit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Geisteslebens Kärntens“, betont Benger. Für das Jahr 2014 stehen demnach 100.000 Euro für die Stärkung der Kärntner Verlage zur Verfügung.

Für die neue Verlagsförderung wurden klare, transparente Richtlinien zur Vergabe ausgearbeitet. Vertreter der Kärntner Verlage, der IG Autorinnen Autoren, sowie die Kulturabteilung des Landes haben diese Richtlinien erarbeitet. Grundlage für die Berechnung einer Förderung sind vier Kriterien. So müssen beispielsweise Firmensitz und Verlagstätigkeit seit mindestens 3 Jahren in Kärnten sein, mindestens 3 Publikationen im Jahr müssen gegeben sein. „Durch die enge Zusammenarbeit mit allen Betroffenen, konnte ein offener, die Bedürfnisse der Verlage und AutorInnen berücksichtigend, Kriterienkatalog erarbeitet werden, der Transparenz in jeder Hinsicht bietet“, so Benger. Die Ausschreibung der Verlagsförderung Neu erfolgt in den nächsten Tagen über die Homepage der Unterabteilung Kunst und Kultur des Landes Kärnten (www.kulturchannel.at).

Die Verlage sind es, die den Literaturschaffenden die Bühne geben

Die Verlagsförderung sei laut Benger nur einer von drei Schwerpunkten im neuen Umgang mit der Literatur in Kärnten. „Kärnten kann zweifellos als Land der Literatur bezeichnet werden. Immerhin hat das Land seit 1945 eine große Anzahl der bedeutendsten österreichischen SchriftstellerInnen hervorgebracht“, so Benger.

Daher wurde heuer ein neues „Großes Arbeitsstipendium für Literatur“ in Kooperation mit dem Robert-Musil-Institut eingerichtet. Unterstützt wird der literarische Schaffensprozess mit 13.200 Euro auf eine Laufzeit von 12 Monaten. Weiters wird die Sammlung des Kärntner Literaturarchivs erweitert mit dem Ziel das literarische Erbe des Landes zu erhalten und zu dokumentieren. Erstmals gibt es für den Ankauf von Vor- und Nachlässen ein Budget von 160.000 Euro.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/LPD
Fotohinweis: Büro LR Benger