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15 Kinder aus Tschernobyl zu Gast in Kärnten

25.07.2014
LH Kaiser besuchte Jugendliche in Cap Wörth - Unterstützung und Hilfe zeichnet solidarische Gesellschaft aus
15 Kinder und Jugendliche aus Tschernobyl wurden auch heuer wieder vom Österreichischen Jugendherbergsverband Kärnten (ÖJHV) an den Wörthersee eingeladen, um sich hier für ein paar Tage zu erholen und kurz ihre Sorgen in ihrer Heimat zu vergessen. Auch heute noch sind die Auswirkungen der Atomkatastrophe in Tschernobyl des Jahres 1986 zu spüren und zu sehen und viele Kinder und Jugendliche in der Ukraine sind von diesen Auswirkungen noch immer stark betroffen.

Seit Montag dieser Woche verbrachten die Jugendlichen aus dem Katastrophengebiet im Jugend- und Familiengästehaus Cap Wörth in Velden erholsame und unbeschwerte Tage. Heute, Freitag, besuchte sie Landeshauptmann Peter Kaiser. „Jungen Menschen, die auf Unterstützung anderer angewiesen sind, zu helfen und sie zu unterstützen und nicht die Augen zu verschließen, macht eine starke solidarische Gesellschaft aus. Mit der Aktion des österreichischen Jugendherbergsverbandes, sie wird auch von der Marktgemeinde Velden unterstützt, wird ein Zeichen einer starken solidarischen Gesellschaft gesetzt“, betonte Kaiser, der sich auch bei ÖJHV-Kärnten Präsident Michael Raunig, Landesgeschäftsführer Markus Wutscher und Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk sowie bei Koordinator Rainer Grassler bedankte. Am fünftägigen Programm standen neben dem Schwimmen auch zahlreiche Freizeit- und Sportaktivitäten, um Kraft zu tanken für den Alltag, der die Kinder zu Hause wieder erwartet.

Seitens des ÖJHV Kärnten soll die Aktion auch nächstes Jahr wieder stattfinden. „Wir werden unseren Beitrag leisten, um auch weiterhin Kindern und Jugendlichen aus den betroffenen Katastrophengebieten ein paar erholsame Tage in Kärnten zu ermöglichen“, so das ÖJHV-Führungsteam.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Zeitlinger/Schäfermeier
Fotohinweis: Büro LH Kaiser