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Modellregion Nockberge wird intensiv vermarktet

13.08.2014
LR Ragger: Generalvergleich mit Grundeigentümern zügig umgesetzt
„Mit mehr als 60 Prozent der Grundeigentümer im Biosphärenpark Nockberge sind alle Modalitäten für die Naturschutz-Nachzahlungen der Jahre 2008-2011 abgewickelt“, teilte heute, Mittwoch, der zuständige Referent LR Christian Ragger mit. Erst vor einem Monat hatte die Landesregierung auf seinen Antrag hin einen Generalvergleich mit den Grundeigentümern über diese offenen Zahlungen genehmigt. Damit ist gewährleistet, dass die von der UNESCO ausgezeichnete Kärntner Modellregion für nachhaltige Entwicklung eine sichere Basis und eine Akzeptanz bei ihnen hat. In Summe werden 500.000 Euro an die Grundeigentümer ausgezahlt. Das Land zahlt 450.000 Euro und die Gemeinden steuern 50.000 Euro bei.

Die Einigung wird als Startschuss für eine intensivere Vermarktung der einzigartigen Region genutzt. Eine Fahrt über die Nockalmstraße, die Einblicke in die faszinierende Landschaft gewährt, gilt ja als eines der großen Highlights für Kärnten-Urlaubsgäste, gerade angesichts des durchwachsenen Wetters in diesem Sommer.

Es laufen auch Verhandlungen, den Biosphärenpark Nockberge in ein großes EU-Biodiversitätsprogramm einzubinden. Gemeinsam mit den Regionen Lombardei, Südtirol und Tirol wird dabei die Artenvielfalt in den Vordergrund gestellt. „Für dieses grenzüberschreitende Projekt werden 18 Millionen Euro von der EU beantragt“, teilte Ragger mit.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Zeitlinger