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LH Kaiser besichtigte Koralmtunnel-Baustelle

20.08.2014
Bauprojekt schafft enorme Wirtschafts- und Beschäftigungsimpulse für Kärnten
Landeshauptmann Peter Kaiser besuchte kürzlich die Mineure und Projektbeteiligten an der Baustelle Nordportal Koralmtunnel. Der rund 32,9 km lange Koralmtunnel, er wird in drei Baulosen ausgeführt, ist das Herzstück der rund 130 Kilometer langen Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt und zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten in Europa. Das letzte Baulos KAT 3 ist rund zwölf Kilometer lang und wird 2016 den Bauabschnitt KAT 2 erreichen.

Der Landeshauptmann, begleitet von Lebensgefährtin Uli Wehr, informierte sich vor Ort über den Fortschritt der Arbeiten mittels der eindrucksvollen österreichischen Tunnelbauweise und dankte allen Arbeitern, Bauleitern und Planern für ihr schwieriges und verantwortungsvolles Engagement. Seine Lebensgefährtin wurde in ihrer Funktion als Tunnelpatin aktiv und stellte eine Statue der heiligen Barbara, der Patronin der Bergleute, in einer Nische des Tunnels auf.

Kaiser unterstrich die Bedeutung dieses riesigen Projektes als Teil der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse. Die Koralmbahn sowie der neue Hauptbahnhof Wien und der Semmering Basistunnel sind die Schlüsselprojekte der neuen Südbahn. Nach Fertigstellung kann die Fahrzeit per Bahn zwischen Graz und Klagenfurt von derzeit drei Stunden auf eine Stunde reduziert werden.

Die neue Südbahn bzw. Koralmbahn sei als Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor von größter Bedeutung, sagte Kaiser. Beim Tunnelbau seien hauptsächlich heimische Bauarbeiter, darunter viele Kärntner, im Einsatz, wurde dem Landeshauptmann mitgeteilt. Damit konnte auch das Gerücht als völlig unberechtigt aus der Welt geschafft werden, wonach hier großteils ausländische Arbeitskräfte im Einsatz wären.

Gerade in konjunkturschwachen Zeiten sei es notwendig, dass öffentliche Aufträge mit großer Beschäftigungswirksamkeit angestoßen und durchgeführt werden. Die Koralmbahn sei ein wichtiges Bindeglied zwischen den Ländern Süd- und Osteuropas und den Adriahäfen und bedeute somit eine enorme Chance zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Fotohinweis: Büro LH Kaiser