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Weltbestzeit bei „Kärnten Läuft“ – Halbmarathon

24.08.2014
Kenianer Geoffrey Ronoh siegte in 59:45 Minuten – „Ice Bucket Challenger“ LH Kaiser gratuliert Gewinnern und allen Teilnehmern
Mit dem bereits klassischen Halbmarathon entlang des Wörthersees erlebte heute, Sonntag, die dreizehnte Auflage der erfolgreichen Veranstaltung „Kärnten Läuft“ ihren sportlichen Höhepunkt. Rund 3.000 Läuferinnen und Läufer nahmen die 21,1 Kilometer lange Strecke zwischen Velden und Klagenfurt in Angriff. Bei den Herren kam Geoffrey Ronoh aus Kenia als Erster ins Ziel, seine Landsfrau Großglocknerberglauf-Siegerin 2014 Murigi Lucy-Wambui siegte bei den Damen. Die Siegerzeit von 59 Minuten 45 Sekunden ist nicht nur Streckenrekord, sondern auch die heurige Weltbestzeit. Es war das schnellste Rennen in Klagenfurt.

Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser – er lief als Begleiter der „Kärnten Läuft“ –Debütantin Anna Weinstabl mit – gratulierte allen Teilnehmern und lobte die hervorragenden Leistungen. „Sport verbindet und ich freue mich über die vielen Gäste aus allen Teilen der Welt.“ „Kärnten Läuft“ sei ein gutes Zeichen für Kärnten und soll ein fester und fixer Bestandteil der vielen Kärntner Sportveranstaltungen bleiben. Dieses einzigartige Laufevent habe wie immer mit Super-Stimmung, dem unvergleichlichen Ambiente und enormen Publikumsinteresse punkten können. „‘Kärnten Läuft‘ bietet ein Gemeinschaftserlebnis in einer der schönsten Landschaften überhaupt“, so der Landeshauptmann. Laufen an und für sich sei als Bewegungsart zeitlos, leicht durchführbar und nicht kostenintensiv. Der Sportreferent verwies auch auf den gesundheitspolitischen Aspekt von „Kärnten Läuft“, das als integrierter Bestandteil vieler Veranstaltungen Teil eines gut durchdachten Konzepts sei. „Die vielen verschiedenen ‚Kärnten-Läuft‘-Bewerbe bieten ein umfangreiches Bewegungsangebot, das perfekt auf das unterschiedliche Können der Starterinnen und Starter eingeht“, so Kaiser. Der Landeshauptmann hob auch die große Bekanntheit dieser Laufveranstaltung hervor, was die Internationalität des Starterfeldes deutlich mache. Damit bringe „Kärnten Läuft“ enorme Wertschöpfung und hohe Werbewirksamkeit.

Im Ziel wurde der Landeshauptmann mit einem Kübel Eiswasser begrüßt. Diese Dusche erfolgte im Rahmen der Kampagne Ice Bucket Challenge, die darin besteht, sich einen Kübel kaltes Wasser über den Kopf zu gießen und danach drei oder mehrere Personen zu nominieren, die dann 24 Stunden Zeit haben, es einem gleichzutun. Bei Nichterfüllung muss man an die ALS Association spenden. Die Challenge soll auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose aufmerksam machen und Spendengelder für deren Erforschung und Bekämpfung generieren. Landeshauptmann Kaiser spendete trotz Dusche für die ALS Association und für die Palliativstation am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee.

Geoffrey Ronoh aus Kenia erreichte in 59:45 Minuten das Ziel, seine Landsfrau Murigi Lucy-Wambui in 1:11:34. Der Kärntner Roman Weger wurde mit 1:08:37 schnellster Österreicher und nach dem Deutschen Philipp Pflieger zweitschnellster Europäer. Cheforganisator Michael Kummerer und Rennleiter Gerd Matuschek zeigten sich über die erfolgreiche Laufveranstaltung sehr begeistert. Heuer gab es auch erstmalig einen Livestream „Kärnten Läuft“.

Info: www.kaerntenlaeuft.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: Markus Traussnig