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Projekt zur Förderung des Radfahrens im Alltag gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis

27.08.2014
Klagenfurter Arzt Arno Brandhuber überzeugte mit Projekt „Autofahren ist heilbar“ – Gewinner des Mobilitätspreises 2014
Gemeinsam mit dem VCÖ und dem ÖBB-Postbus hat Verkehrsreferent Rolf Holub heute, Mittwoch, den 10. VCÖ-Mobilitätspreis vergeben. Als Gewinner wurde in diesem Jahr der Klagenfurter Arzt Arno Brandhuber für sein Projekt „Autofahren ist heilbar“ ausgezeichnet. Das Projekt widmet sich der Förderung des Radfahrens im Alltag.

Brandhuber, der selbst alle Wege seiner Ordination mit dem Fahrrad zurücklegt und damit auf über 6.000 Radkilometer pro Jahr kommt, hat rund um seine Arztpraxis ein umfassendes Programm zur Förderung des Radfahrens ins Leben gerufen. Im Vordergrund steht dabei die Motivation seiner Patientinnen und Patienten, Erledigungen im Alltag verstärkt mit dem Rad oder zu Fuß zu machen. So gibt es für Brandhubers Patientinnen und Patienten beispielsweise ein Bonuskarten-Gewinnspiel: Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Ordinationsbesuch kommt, wird für seinen Einsatz belohnt und bekommt bei den folgenden Untersuchungen die positiven gesundheitlichen Wirkungen seines geänderten Mobilitätsverhaltens präsentiert.

Holub zeigt sich besonders erfreut darüber, dass der diesjährige Preisträger ein begeisterter Botschafter des Radfahrens ist: „Mit dem Rad zu fahren ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sondern bringt auch wesentliche gesundheitliche Vorteile für jede Einzelne und jeden Einzelnen mit sich“.

Daher setze das Land Kärnten zahlreiche Initiativen, um eine wesentliche Attraktivierung der Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erreichen. „Mir ist es ein zentrales Anliegen, das Radfahren im Alltag aufzuwerten und für die Kärntnerinnen und Kärntner ein ansprechendes Angebot zu schaffen. Von einer Steigerung des Radverkehrsanteils profitiert ganz Kärnten“, erklärt Holub.
Mit dem eigens eingesetzten Radkoordinator und ehemaligen Kärntner Radprofi Peter Wrolich wurden in diesem Zusammenhang bereits wichtige Schritte eingeleitet. So werde das bestehende Kärntner Radwegenetz momentan speziell auf Schwachstellen und Verbesserungspotenziale hin überprüft.

Ziel sei ein weitreichender Ausbau und eine optimale Verknüpfung der Radrouten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade im Hinblick auf die Erarbeitung des Kärntner Gesamtverkehrskonzeptes spiele das Thema Radfahren eine zentrale Rolle, berichtet Holub, der Brandhuber sehr herzlich zum Gewinn des diesjährigen Mobilitätspreises gratuliert.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner
Fotohinweis: Büro LR Holub