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WIRTSCHAFT

Mit exzellenten Projekten an internationale Top-Unis

03.09.2014
LH Kaiser und LR Benger bei Verleihung der Exzellenzstipendien von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer Kärnten
Forschungen unter anderem auf dem Feld der Krebstherapien, der Biotechnologie oder der Materialwissenschaften – 13 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich glänzen mit hervorragenden Projekten, die sie nun sechs Monate lang an internationalen Top-Universitäten wie beispielsweise in Oxford, London, Zürich oder Tokio weiterverfolgen können. Möglich machen es ihnen die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Exzellenzstipendien 2014 der Industriellenvereinigung (IV) und der Wirtschaftskammer Kärnten. Gestern, Dienstag, wurden die entsprechenden Zertifikate an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt verliehen. Fünf der Stipendiaten stammen aus Kärnten.

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Wirtschaftslandesrat Christian Benger waren bei der Verleihung anwesend und zeigten sich von den Projektpräsentationen besonders beeindruckt. „Ich bin stolz auf diese jungen Forschenden, die bereit sind, die Welt zu erobern. Ich hoffe, dass sie das Erreichte dann auch in der Heimat erfolgreich anwenden und umsetzen“, meinte Kaiser in einer Reaktion. Für Benger zeigen diese Projekte, dass auch das Bildungsangebot in Österreich attraktiv ist. „Ich freue mich darauf, viele dieser Forschenden wieder in Kärnten zu sehen, wo sie viel für die heimische Wirtschaft und deren weltweiten Erfolg tun können“, sagte er.

Die Exzellenzstipendien wurden heuer zum vierten Mal verliehen. Sie sind eine Initiative der IV Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten, aber auch Unternehmen finanzieren Stipendien. Heuer ist die Bundesorganisation der IV miteingestiegen. IV-Vizepräsident Otmar Petschnig erklärte, dass eine Jury die 13 Stipendiaten, sechs Damen und sieben Herren, aus 35 Bewerbungen ausgewählt hat. Ziel sei es, die aus Kärnten stammende Idee noch mehr auszuweiten und einmal 100 Stipendien anzubieten.

Petschnig strich die Bedeutung hochqualifizierter und bestens ausgebildeter Beschäftigter für den Wirtschaftsstandort Österreich hervor. Wichtig seien auch die Freundschaften, Kontakte und Netzwerke, die Studierende und Wissenschaftler bei ihren Auslandsaufenthalten aufbauen. Das unterstrich auch IV-Generalsekretär Christoph Neumayer in seinen Grußworten. „Wir Unternehmer brauchen die besten Köpfe“, betonte Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Unirektor Oliver Vitouch sagte, dass die Stipendiaten „fantastische Möglichkeiten an fantastischen Institutionen“ vorfinden werden. Die Projektpräsentationen der jungen Forschenden moderierte Werner Scherf vom Carinthian Tech Research (CTR).

Die fünf Stipendiaten aus Kärnten sind Judith Dohr aus Wolfsberg (Karl-Franzens Universität Graz), die an die University of Oxford geht, Carolin Kordomatis aus Villach (Universität für Bodenkultur Wien), die an das Universitäts-Kinderspital Zürich geht, Marlene Mühlbacher aus Klagenfurt (Montanuniversität Leoben), die an die Linköping University in Schweden geht, Martin Priessner aus Pischeldorf (Technische Universität Wien), der an die University of Tokyo geht, und Verena Rauchenwald aus Velden (Universität für Bodenkultur Wien), die an die Universität Kopenhagen geht.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LR Benger
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/fritzpress