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Kärntner Bauwirtschaft erholt sich

04.09.2014
LH Kaiser und LHStv.in Schaunig: 2,2 Prozent Zuwachs von Jänner bis Mai – Öffentliche Aufträge haben großen Anteil
Positive Meldung zur Bauwirtschaft in Kärnten: Der aktuelle statistische Monatsbericht über Kärntens Bauwirtschaft von Jänner bis Mai 2014 bestätigt, dass im Vergleich des Vorjahres ein Anstieg um 2,2 Prozent erwirtschaftet werden konnte. Im Zeitraum von Jänner bis Mai 2014 wurde im Bauwesen in Kärnten insgesamt 283,7 Mio. Euro erwirtschaftet. „Zum Vergleichswert des Vorjahres errechnet sich daraus ein Anstieg um 2,2 Prozent“, erklärten heute, Donnerstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Beide sehen darin eine Bestätigung für die seitens der Landesregierung gesetzten Maßnahmen zur Bau-Konjunkturbelebung.

Schaunig nannte als Beispiel die Kommunale Bauoffensive. In deren Rahmen werden seitens des Landes in fünf Jahren 50 Millionen Euro für Zu-, Um- und Ausbauten bei kommunalen Gebäuden zu fördern. Auch im Tiefbau würde man mit einer Kostenbeteiligung von 25 Prozent in die Verbesserung von Gemeinde- und Verbindungsstraßen investieren. Pro Gemeinde gibt es eine Höchstgrenze von 250.000 Euro Förderung für die genehmigten Bauprojekte.

Der Hochbau hatte in Kärnten in den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres 164,4 Mio. Euro eingebracht. „Daraus ergibt sich ein beachtlicher Zuwachs um 12,7 Prozent. Damit lebt die berechtigte Hoffnung auf eine Fortsetzung der günstigen Baukonjunktur in den nächsten Monaten auf“, sind der Landeshauptmann und die Finanzreferentin zuversichtlich.

Auffallend ist, dass die öffentlichen Aufträge im Zeitraum Jänner bis Mai 2014 mit 150,6 Mio. Euro rund 53 Prozent des gesamten Produktionswertes ausmachten, das ergibt einen Anstieg um nicht weniger als 37,9 Prozent. Bei den Bauleistungen aus privaten Aufträgen hingegen errechnet sich eine Abnahme um 21 Prozent. Bei einer besseren Auslastung durch private Aufträge könnte die Bauwirtschaft Kärntens insgesamt eine weit bessere Bilanz im Vergleich zum Vorjahresergebnis vorweisen. Alleine im Mai 2014 wurden 41,9 Mio. Euro (52,9 Prozent) des Produktionswertes aus öffentlichen Aufträgen erwirtschaftet. Mit 37,3 Mio. Euro entfiel knapp weniger als die Hälfte der Bauleistungen (47,1 Prozent) auf den privaten Sektor.

Zum Stichtag 31. Mai 2014 konnte die Kärntner Bauwirtschaft Auftragsbestände im Gegenwert von 746,4 Mio. Euro vorweisen. Das ergibt einen Anstieg um 9,7 Prozent. „Diese Daten untermauern die derzeit positive Entwicklung in der Bauwirtschaft Kärntens“, strichen Kaiser und Schaunig hervor.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Schäfermeier/Kohlweis/Böhm