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800 Schulweg-Unfälle im Vorjahr mahnen zur Vorsicht

05.09.2014
LR Ragger: Schulbeginn muss Signal zu erhöhter Rücksichtnahme sein
Am kommenden Montag beginnt wieder die Schule. In Anbetracht der Tatsache, dass jedes Jahr Dutzende Kinder am Schulweg verunglücken, ruft Verkehrssicherheitsreferent LR Christian Ragger zu besonderer Vorsicht auf. „Im Jahr 2013 mussten wir leider 2.981 Unfälle mit 41 Todesopfern und 3.719 Verletzen verzeichnen. Unter diesen Verletzten waren 249 Kinder, ein Kind war tragischerweise unter den Todesopfern. Auf dem Schulweg wurden 2013 insgesamt 33 Kinder verletzt“, informiert Ragger.

Erschreckend wird es, wenn die Jugendlichen im Alter von 15 und 16 hinzugezählt werden. „Allein in dieser Altersgruppe hatten wir 419 Moped-Unfälle mit 469 Verletzen im Jahr 2013“, so Ragger. In Summe müsse man daher von 800 verletzten Schulkindern bis 16 ausgehen. Mehr als jedes fünfte Unfallopfer ist minderjährig. „Unsere Aufgabe muss es sein, diese Zahl so gut es geht zu senken. Jeder Unfall mit einem Kind ist einer zu viel“, betont Ragger.

Der Verkehrssicherheitsreferent appelliert am Schulanfang an die Eltern: „Bitte nehmen Sie sich Zeit, sich gemeinsam auf den Schulweg mit den Kindern zu begeben, mögliche Gefahren zu lokalisieren und darauf hinzuweisen. Es hat sich als besonders effektiv erwiesen, wenn so der Schulweg der Kinder ‚besprochen‘ wird.“


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm