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POLITIK

Knapp 12 Millionen Euro EU-Mittel für Kärnten

07.09.2014
LH Kaiser und LHStv. Schaunig: Wirtschaftsstandort Kärnten erfährt starke Unterstützung seitens der EU
„INTERREG V Italien Österreich 2014-2020“ nennt sich ein EU-Programm, das die Kärntner Landesregierung am Dienstag in ihrer Sitzung beschließen wird. Damit verbunden sind für Kärnten EU-Mittel in Höhe von 11,9 Millionen Euro. Das teilten EU-Referent LH Peter Kaiser und LHStv. Gaby Schaunig heute, Sonntag, mit. Dieses EU-Förderprogramm zielt auf die Erhaltung der Lebensqualität und der Wettbewerbsfähigkeit des grenzübergreifenden Gebiets durch Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Gebiete sowie der Wettbewerbsfähigkeit der Region im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung.

„Kärnten, seine Menschen und Unternehmen profitieren in sehr hohem Ausmaß von der EU. Das zeigen die hohen finanziellen Mittel, welche Kärnten als Nettoempfänger Jahr für Jahr erhält“, so der Landeshauptmann. So seien seit 1995 über zwei Milliarden Euro nach Kärnten geflossen. Aufgabe der Politik sei es, die Menschen umfassend über das Friedens- und Solidaritätsprojekt Europa zu informieren. „Wir brauchen ein europäisches Bewusstsein, mehr noch ein europäisches Selbstbewusstsein, denn Europa bietet gerade für Kärnten als Teil der Alpen-Adria-Region enorme Zukunftschancen“, so Kaiser.

Die wirtschaftliche Bedeutung der EU für Kärnten unterstrich auch Finanzreferentin LHStv. Schaunig: „Die Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) haben eine herausragende strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Kärnten“. Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage bilden die Fördermittel in der täglichen Arbeit einen Schwerpunkt.

Für Informationen betreffend Projekteinreichungen und Abwicklung werden der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds für grenzüberschreitende Wirtschaftsprojekte und die Abteilung 3 der Kärntner Landesregierung für nichtwirtschaftliche Initiativen mit der Umsetzung betraut.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv. Schaunig
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger