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International School Carinthia hat neues Zuhause in Velden

08.09.2014
LH Kaiser und LHStv.in Schaunig gratulierten zum ersten Schultag – Schule ist ein positives Beispiel in der Bildungslandschaft
Im zweiten Jahr ihres Bestehens ist die International School Carinthia (ISC) nach Velden übersiedelt und bekommt im Schuljahr 2014/2015 eine fünfte Schulstufe sowie zu den 47 „alten“ gleich 48 neue Schülerinnen und Schüler dazu. Heute, Montag, wurde der erste Schultag im Casineum Velden im Beisein von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig entsprechend gefeiert.

„Die International School Carinthia ist ein sehr positives Beispiel in der Bildungslandschaft und wird durch gute Zusammenarbeit mit allen anderen Schulen viel bewirken“, sagte der Landeshauptmann. Er betonte aber auch, dass neben Sprachkenntnissen und internationalem Verständnis das soziale Lernen und das Miteinander einen besonders wichtigen Stellenwert hätten. Zum Neustart in Velden wünschte Kaiser den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und Eltern alles Gute und viel Motivation beim Lernen.

„Unendliche Liebe und beste Bildung sind das wichtigste für unsere Kinder“, sagte Schaunig. Der Standort der Schule im Herzen von Kärnten werde ganz sicher für alle bald ein großartiges neues Zuhause sein. Das Land Kärnten unterstütze die ISC durch Übernahme der Kosten für die Räumlichkeiten. „Das war auch der Grund für die Übersiedlung von Villach/Oberwollanig nach Velden, am neuen Standort liegen sowohl die Miet- als auch die laufenden Betriebskosten deutlich unter denen in Villach“, so Schaunig.

Monika Kircher, ISC-Vorstand, betonte, wie stolz man auf dieses neue Konzept Schule sei. „Die International School Carinthia ist Vorbild für eine neue Art von Schule, die in Österreich und überall gebraucht wird.“ Kircher dankte dem Landeshauptmann, der Finanzreferentin und Bürgermeister Ferdinand Vouk für ihre große Unterstützung.

„Die Wirtschaft ist sich der Bedeutung der Schule durchaus bewusst und unterstützt das Projekt mit namhaften Beträgen“, betonten von der Industriellenvereinigung Otmar Petschnig (Vizepräsident Österreich) und Christoph Kulterer (Präsident Kärnten). Roland Graf, Vorstand des Carinthian International Club, bezeichnete die Schule als „Keyfactor“ für internationale Arbeitnehmer mit Kindern. „Der Mensch kann sich in all seinen Begabungen entfalten und die Kirche liefert die Herzenskraft“, sagte Bischof Alois Schwarz.

Von Direktor James Brightman gab es alle wichtigen Informationen zur International School Carinthia. Das pädagogische Konzept bleibt auch am neuen Standort gleich. Als katholische Privatschule mit „Organisationsstatut“ wird die ISC sowohl die Programme des „International Baccalaureate“ anbieten als auch österreichische Abschlüsse. Dadurch bleibt auch die Durchlässigkeit in andere österreichische Schultypen wie Volksschule, Neue Mittelschule, AHS und später BMHS gegeben. Die Schulgebühr pro Schüler beträgt 350 Euro pro Monat. Damit ist die ISC die mit Abstand günstigste International School in Österreich. Für Kinder aus sozial schwächeren Haushalten sind Stipendien möglich. Dafür steht ein Volumen von 20.000 Euro im Jahr zur Verfügung.

Die Schule ist ein wichtiger Standortfaktor. Viele Unternehmen beschäftigen eine zunehmend internationale Belegschaft. Das spiegelt sich auch in der ISC wider. Sie beherbergt Schülerinnen und Schüler mit zwölf verschiedenen Nationalitäten, zwei Drittel kommen aus Kärnten. Die Lehrerschaft ist international und repräsentiert sieben verschiedene Nationen. Erste Sprache an der ISC ist Englisch.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/Peter Just