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Schloss Pöckstein ist kulturtouristisches Highlight

12.09.2014
Tourismuslandesrat Benger unterstützt Erstellung eines neuen Nutzungskonzepts für Schloss Pöckstein – Öffnung für Kultur und Tourismus
Über viele Jahre stand das ehemalige fürstbischöfliche Schloss Pöckstein in Zwischenwässern leer. „Für mich ist das Schloss Pöckstein ein kulturtouristisches Highlight, das wir als Kulturdenkmal für die Öffentlichkeit zum Leben erwecken müssen. Gerade für die Region stellt es einen Rohdiamanten dar“, sagte heute, Freitag, Kultur- und Tourismusreferent LR Christian Benger.

Daher werde die Erstellung eines neuen Nutzungskonzeptes von Seiten des Tourismusreferates mit 5.000 Euro unterstützt. Die Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen. „Kultur muss erlebbar sein. Das wollen wir im Schloss Pöckstein erreichen“, erklärt Benger.

„Der Erhalt und die Öffnung dieses geschichtsträchtigen Gebäudes ist eine kulturelle Verpflichtung“, so Benger. Immerhin gelte das Schloss Pöckstein als bedeutendster frühklassizistischer Bau Kärntens. Es wurde in vierjähriger Bauzeit von einem Salzburger Architekten ab 1778 erbaut. Schwer zugesetzt haben dem Schloss die Bomben im Zweiten Weltkrieg. Es wurde danach wieder originalgetreu instandgesetzt.

Die Region Mittelkärnten, die sich bis dato schon als Burgen- und Schlösserregion positioniert habe, würde durch Öffnung und touristische Nutzung dieses Kultur-Juwels wesentlich bereichert.
„Die Vernetzung von Kultur, Tourismus und Kulinarik schafft ein neues Angebot, das dem Bedürfnis der Gäste entspricht. Kärnten hat alle Voraussetzungen dafür“, hielt Benger fest. Außerdem würde diese Vernetzung der Tourismusmarke Kärnten 2020 entsprechen.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig