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Forstarbeiter-WM: Kärntner holt Gold und Silber

13.09.2014
LH Kaiser gratuliert Mathias Morgenstern – Er holte sich Sieg in Disziplin Mastenfällung und zweiten Platz in Kettenwechsel
Die 31. Forstarbeiter-Weltmeisterschaft in Brienz (Schweiz) begann für Kärnten mit einem Weltrekord und endete mit einer Gold- und einer Silbermedaille. Der 22-jährige Kärntner Mathias Morgenstern stellte gestern in der Disziplin Mastenfällung mit dem Punktemaximum von 660 Zählern einen neuen Weltrekord auf und ließ sich heute, Samstag, den Sieg und damit die Goldmedaille in dieser Disziplin nicht mehr nehmen. Im Bewerb Kettenwechsel erreichte er den zweiten Platz.

Landeshauptmann Peter Kaiser freut sich mit dem frischgebackenen Weltmeister und gratuliert zu dieser überragenden Leistung. „Schnell und punktgenau, Mathias war einfach großartig und zeigte einmal mehr, zu welchen Leistungen junge Kärntner fähig sind.“ Der Juniorenstarter habe in nur 2 Minuten 18 Sekunden einen rund 20 Meter hohen Fichtenmast perfekt auf die Zielmarkierung gelegt. „Bei diesem Bewerb kann jede Sekunde und jeder Millimeter an Abweichung über die Chance auf eine WM-Medaille entscheiden“, so Kaiser, der auf die perfekte Vorbereitung in Kärnten hinwies: „Für die Forst-WM in der Schweiz trainierte das österreichische Nationalteam am Litzlhof, wo auch ein Seminar mit dem legendären Skisprungtrainer Baldur Preiml am Programm stand.“ Mit Morgenstern sorge ein weiterer jünger Kärntner international für positive Schlagzeilen, meinte der Landeshauptmann weiter. „Kärnten wird mit den Leistungen von Mathias einmal mehr sympathisch ins internationale Rampenlicht gestellt.“

"Es ist echt brutal schön, wenn du da ganz oben stehst und man spielt die Bundeshymne für dich. In so einem besonderen Moment bist du wirklich dankbar, dass so viele Leute hinter dir stehen“, meinte der junge Lendorfer nach der Siegerehrung.

Die Forst-WM fand dieses Jahr von 10. bis 13. September in Brienz am See (Kanton Bern) statt. Unter der Patronanz der International Association Logging Championships (IALC) und des Verbandes Schweizer Forstpersonal (VSF) waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 30 Nationen dabei. Neben den Einzelbewerben (Kettenwechsel, Kombinierter Schnitt, Präzisionsschnitt, Zielfällung und Entasten), dem daraus resultierenden Team-Bewerb wurde auch die spektakuläre Länderstafette ausgetragen.

Der Forstwettkampfverein Österreich, ein gemeinnütziger Verein, fördert die Austragung von Forstberufswettkämpfen in Österreich. Insbesondere unterstützt er die österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Welt- und Europameisterschaften. Die Forstwettkämpfe dienen u.a. dazu, den Sicherheitsaspekt in der Forstarbeit sowie die forstliche Ausbildung ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig