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Mölltaler Gletscher: Einigung über weitere Vorgangsweise

17.09.2014
LH Kaiser und Investoren: Unabhängige Behörde wird Bescheid für einzubringenden Projektantrag erstellen, damit falls notwendig, Projektwerber Instanzenzug ausschöpfen können
Landeshauptmann Peter Kaiser einigte sich mit den Investoren Heinz Schultz und Hans Peter Haselsteiner auf ein zweistufiges Verfahren zur Realisierung des Hotelprojektes in der Innerfragant. Demgemäß soll zuerst ein Projektantrag für die Errichtung einer Aufstiegshilfe und einer Abfahrtspiste in der Wurten von der zuständigen Behörde beurteilt werden. Sollte die unabhängige Behörde den Projektantrag negativ bescheiden, wird der Betreiber den Instanzenzug ausschöpfen und eine höchstgerichtliche Entscheidung herbeiführen, um die Rechtmäßigkeit der Verordnung Naturschutzgebiet Wurten West herzustellen, was im Sinne der Rechtssicherheit unerlässlich ist.

Nur ein für den Projektwerber positiver Abschluss dieses Verfahrens, löst dann die Phase II aus, in der die Schiroute durch die Innerfragant auf Realisierbarkeit geprüft werden soll, die ihrerseits Voraussetzung für das geplante Hotel ist und bleibt.

"Mir ist es wichtig, alles zu unternehmen, um zwischen den Parteien, und damit sind nicht die politischen Parteien gemeint, zu vermitteln und eine Entscheidung, basierend auf Rechtsstaatlichkeit, herbeizuführen", so Kaiser. Sowohl die Mölltaler Bevölkerung als auch die Investoren und Vertreter des Naturschutzes hätten ein Recht darauf, dass es in dieser sich schon seit mehreren Jahren hinziehenden Diskussion endlich zu einem Ergebnis kommt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger