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Kärntner Landesorden in Silber für Heidi Horten

17.09.2014
LH Kaiser verlieh Mäzenatin zweithöchste Landesauszeichnung – Orden steht für Dank, Anerkennung und höchsten Respekt
Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung zeichnete heute, Mittwoch, Landeshauptmann Peter Kaiser im Beisein von Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner die Mäzenatin und Wahlkärntnerin Heidi Horten mit dem Landesorden in Silber, der zweithöchsten Auszeichnung des Landes, aus.

Die Ehrenzeichenverleihung nutzte der Landeshauptmann, um das Kärntner Gesundheitssystem zu beleuchten und gleichzeitig der „Helmut Horten Stiftung“ für ihr Wirken im Sinne des Gesundheits- und Sozialwesens zu danken. „Die Gesundheit ist das wichtigste was Menschen haben und der Stellenwert des Kärntner Gesundheitssystem ist ein hoher und mannigfaltiger“, betonte Kaiser. Die Horten Stiftung trage unter anderem auch dazu bei, dass neue Technologien in die Medizin eingezogen seien bzw. noch immer einziehen. „Mit der Stiftung bzw. ihren Spenden ermöglichen Sie es Menschen, ihr Dasein zu erleichtern, wenn es gefährdet ist. Die sichtbare Auszeichnung steht für Dank, Anerkennung und höchsten Respekt“, stellte der Landeshauptmann fest. Gleichzeitig bat er die Stiftungsverantwortlichen, den Stiftungsauftrag weiter zu tragen.

Die ehemalige Patientenanwältin das Landes, Doris Lakomy, stellte die Stiftung vor. Sie gab bekannt, dass seit ihrer Gründung im Jahr 1972 durch Helmut Horten bzw. der Übernahme durch Heidi Horten im Jahr 1988, bis zum Jahr 2013 mehr als neun Millionen Euro, dies entspricht einer jährlichen Summe von 225.000 Euro, in das Gesundheitswesen in Kärnten, insbesondere in technische Einrichtungen und medizinische Projekte von öffentlichen und privaten Spitälern geflossen seien. Hauptnutznießer seien die Krankenanstalten des Landes (KABEG) und kirchliche Krankenhausträger mit jeweils 34 Prozent gewesen. Seitens der Stiftung werden zudem gemeinnützige Organisationen wie Rettet das Kind, das Rote Kreuz oder das SOS Kinderdorf unterstützt. An oberster Stelle des Stiftungsauftrages stünden die Verteilungsgerechtigkeit und die Dringlichkeit.

Der Ehrung wohnten unter andern bei: KABEG-Vorstand Arnold Gabriel, der Geschäftsführer des Kärntner Gesundheitsfonds, Gernot Stickler, der medizinische Direktor des Klinikum Klagenfurt, Hartwig Pogatschnigg, Stiftungsvorstand Stelio Pesciallo sowie Stiftungsrat und KAC-Vizepräsident Hellmuth Reichel.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/fritz-press