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KULTUR

2015 wird das Jahr des Brauchtums

18.09.2014
LR Benger: Arge Volkskultur hat mit Heimo Schinnerl neuen Sprecher - Arge erarbeitet gemeinsam mit Kulturlandesrat konkrete Maßnahmen und Konzepte für das Jahr des Brauchtums
 „2015 wird das Jahr des Brauchtums. Brauchtum ist ein Grundstein für Identität, für die Wahrung unserer Kultur und ein Aushängeschild für unser Land“, fast Kulturlandesrat Christian Benger zusammen. Bei einem Treffen mit der ARGE Volkskultur diese Woche wurde über die Herangehensweise gesprochen. Die ARGE werde laut Benger gemeinsam mit ihm und dem Kulturreferat konkrete Maßnahmen und Konzepte für das Jahr des Brauchtums erarbeiten, teilte Benger heute, Donnerstag, mit.

Das Ziel sei laut Benger auch hier eine Vernetzung mit dem Tourismus zu schaffen. „Es gibt so viele Veranstaltungen, die das Kulturland Kärnten prägen. Gerade für den Tourismus gilt es dieses Angebot zu bündeln, es als für Kärnten typisch in die Auslage zu stellen. Das ist ein Ziel, das wir mit dem Jahr des Brauchtums erreichen wollen“, erklärte Benger.

Bei der Sitzung der ARGE wurde Heimo Schinnerl zum neuen Sprecher der ARGE Volkskultur gewählt. „Als Experten für die Volkskultur hat die ARGE in Schinnerl einen prädestinierten Sprecher gefunden“, betonte Benger.

Die Arge umfasst 21 Kärntner Verbände und Institutionen aus dem Bereich Volkskultur und Brauchtum. „Über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind über ihre Vereine in diesen Verbänden freiwillig, ehrenamtlich und im Sinne der Wahrung unserer Kultur tätigt. Sie sind der Herzschlag der Kärntner Kultur“, so Benger.

Gerade all jenen gegenüber, die in ihrer Freizeit dafür sorgen, dass Kärntens Brauchtum lebt, soll das Jahr des Brauchtums auch die nötige Wertschätzung bringen. Damit werde in der Kultur auch 2015 ein Schwerpunkt gesetzt. 2014 sei der Schwerpunkt mit der Verlagsförderung, mit dem großen Arbeitsstipendium und der erstmaligen Unterstützung für Ankäufe von Vor- und Nachlässen im Bereich der Literatur angesiedelt gewesen. „Mit dieser Schwerpunktsetzung schaffen wir es auch, aus weniger Budget mehr zu machen“, so Benger


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Benger