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POLITIK

Regierungssitzung 2 – Zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen beschlossen

23.09.2014
LR Holub: Land Kärnten investiert weiter in Hochwasserschutz – Maßnahmenpaket und zwei umfangreiche Projekte auf den Weg gebracht – Gesamtinvestitionsvolumen von rund 6,7 Mio. Euro
Das Land Kärnten investiert weiter in den Hochwasserschutz. Das berichtete heute, Dienstag, Umwelt- und Wasserreferent LR Rolf Holub nach der Regierungssitzung. So wurden auf Initiative von Holub im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung insgesamt 45 Maßnahmen mit Gesamtbaukosten von über zwei Millionen Euro beschlossen. „Mit diesem Maßnahmenpaket sichern wir landesweit wichtige Gebiete besser vor Hochwasserereignissen und Naturkatastrophen. Gleichzeitig setzen wir mit den ausgelösten Investitionen wichtige Impulse für die heimische Wirtschaft. Jeder investierte Cent im Hochwasserschutz verhindert die zehnfachen Katastrophenkosten. Daher ist es auch so gescheit, in diesem Bereich Geld zu investieren“, so Holub.

Des Weiteren werden in der Ortschaft Pörtschach am Berg (Gemeinde Maria Saal) sowie in den Marktgemeinden Steinfeld und Greifenburg (Bezirk Spittal) zwei große Hochwasserschutzprojekte initiiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen dieser beiden Projekte beträgt 4,7 Millionen Euro und wird von Bund, Land und Gemeinden getragen.
Pörtschach am Berg wird mit einem Investitionsvolumen von 2,2 Mio. Euro langfristig vor Überschwemmungen und Vermurungen geschützt. „Der Start des Projekts am Pörtschacherbach erfolgt 2014, die Bauzeit ist auf fünf Jahre ausgelegt. Von den gesetzten Maßnahmen profitieren auch die Orte Möderndorf und Kadnig“, erklärte Holub.

2,5 Mio. Euro werden in Sicherungsmaßnahmen am Radlacherbach (Gemeinden Steinfeld und Greifenburg) investiert. Damit wird laut Holub eine größere Sicherheit der Ortschaft Radlach sowie der bestehenden Infrastruktur, wie etwa der ÖBB-Bahnstrecke Spittal-Innichen, der B100 sowie land- und forstwirtschaftlicher Flächen, garantiert. Mit der Realisierung der Maßnahmen wird noch 2014 begonnen, die Bauzeit wird vier Jahre betragen.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm