News

LOKAL

Regierungssitzung 5: Sichere Zukunft für Imkerschule

23.09.2014
LR Benger: Einigung zur Absicherung des Imker Kompetenzzentrums in Ochsendorf innerhalb der Koalition - Förderung von 45.000 Euro im Jahr
Der Zukunft der Kärntner Imkerei und der Absicherung des Imker-Kompetenzzentrums in Ochsendorf steht nichts mehr im Weg. 45.000 Euro werden im Jahr ab 1. Oktober 2014 aus dem Agrarreferat für den Erhalt der Imkerschule fließen, der Beschluss dafür ist heute in der Regierungssitzung gefallen. „Mit dieser Lösung wird der laufende Betrieb der Imkerschule nachhaltig sichergestellt, damit die Ausbildung und Weiterbildung der Imker garantiert und der Erhalt der Carnica Biene gewährleistet ist“, teilte LR Christian Benger heute, Dienstag, nach der Regierungssitzung mit.

Die bisherige Förderung habe auf neue Beine gestellt werden müssen, da sie den EU-Wettbewerbsrichtlinien widersprochen habe und weil der Verband nicht alle Mittel habe abrufen können. Es sei auch nicht möglich gewesen, den laufenden Betrieb mit der bisherigen Art der Förderung zu unterstützen. Die Lösung jetzt sei EU-wettbewerbsrechtlich wasserdicht, mit dem Imker-Verband akkordiert und dort auch einstimmig beschlossen. Die Abwicklung der jährlichen Förderung in Höhe von 45.000 Euro erfolge über die Landwirtschaftskammer, in dem der Leiter der Imkerschule dort angesiedelt werde.

Schon in der letzten Regierungssitzung hätte diese Förderung beschlossen werden sollen. LR Benger habe damals „entgegen seiner Überzeugung aber im Sinne der Koalition“ den Regierungssitzungsakt von der Tagesordnung genommen. Die Imkerschule in Ochsendorf bei Pischeldorf besteht seit 50 Jahren. Sie ist Kompetenzzentrum für 2.874 Imker.

Der Agrarreferent unterstrich den Wert der Bienen und Imkerei für die Landwirtschaft sowie auch für viele andere Bereiche und für den Menschen insgesamt. „Die Bienenbestände sind notwendig für unsere Lebensmittelproduktion, für einen ausgeglichenen Naturhaushalt sowie für die Landwirtschaft“, betonte Benger einmal mehr. Das ständig steigende Bienensterben bringe den Imkern viel Schaden. Mehr Bienenbestände in Kärnten seien daher das Ziel. Aus diesem Grund beteilige man sich auch am Forschungsprojekt „Zukunft Biene Österreich“ mit 58.000 Euro. Mit diesem Projekt sollen die Ursachen für das vermehrte Bienensterben geklärt werden. Österreichweit stehen 2,4 Millionen Euro für dieses Projekt zur Verfügung.

Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
23. September 2014
Nr. 802, 2.250 Zeichen