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Mit diesem Sportquartett jubelte ganz Kärnten

25.09.2014
LH Kaiser und Sportminister Klug ehrten Seglerin Lara Vadlau die Kanutinnen Lisa Leitner und Nadine Weratschnig und Motocrosser Werner Müller für ihre Erfolge und Titel
Ein Kärntner Sportquartett stand heute, Donnerstag, im Rampenlicht des Spiegelsaales im Amt der Kärntner Landesregierung. Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser empfing und ehrte gemeinsam mit Sportminister Gerald Klug die 470er-Segelweltmeisterin Lara Vadlau (20, Klagenfurter Yacht Klub) aus Maria Rain, die Kanu-Teamvizeweltmeisterin Lisa Leitner (19; Kajak-Club Glanegg) aus Glanegg, die Goldmedaillengewinnerin im Canadier Einer bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing, Nadine Weratschnig (16, Kajakverein Klagenfurt) aus Krumpendorf und den achtfachen Europameister im Enduro Motocross, Werner Müller, aus Kappel.

Kärntens Sportlerfamilie sei homogen. Das beweisen die Erfolge in jüngster und kürzester Zeit, welche nur durch Engagement, Einsatz, Biss und enorme Trainingseinheiten möglich gewesen seien, stellte der Landeshauptmann fest. „Wenn ich mir die Altersstruktur der beiden Kanutinnen, der frischgebackenen Segelweltmeisterin und unseres Enduro-Champions anschaue, bin ich mir sicher, dass wir uns in den nächsten Jahren noch oft hier sehen werden. Mögen sich Eure Träume erfüllen und bleibt weiterhin Botschafter des Landes“, gratulierte er dem erfolgreichen Sportquartett und überreichte mit dem Sportminister Geschenkkörbe und eine vom Steuerzahler mitfinanzierte Anerkennungsprämie.

Für Sportminister Gerald Klug sind alle vier Sportler nicht nur Spitzenathleten sondern auch Symbolbilder für Jugendliche in ganz Österreich und Kärnten. „Eure Vorbildwirkung überträgt sich auf die Jugend“, so der Minister.

Kanu-Leistungszentrum Leiter Helmar Steindl betonte, dass es gerade für junge Sportlerinnen und Sportler wichtig sei, dass sie seitens des Landes unterstützt und wertgeschätzt werden. Ein enorm wichtiges Sprungbrett seien zudem die Olympischen Jugendspiele.

Klar definiert sind auch die Ziele der drei Sportlerinnen bzw. ihrer Betreuer. Vadlau und Vorschotterin Jolanta Ogar zählen nach dem EM- und WM-Titel zum Favoritinnen-Duo für Olympia in Rio de Janeiro. „Um alles für den Gewinn einer Medaille zu tun, geht es heuer noch zwei Mal nach Brasilien. Erstmals am 4. September“, meinte Vadlau. Leitner, sie wurde bereits im August 2013 Junioren Europameisterin im Wildwasser Kanu-Slalom im französischen Bourg St. Maurice, will ebenfalls zu den olympischen Sommerspielen nach Rio de Janeiro. Weratschnig visiert die Teilnahme bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio als Fernziel an. Müller möchte nach dem Erfolgslauf in der Europameisterschaft im Jahr 2015, in seiner 35. Saison, bei der WM an den Start gehen.

Der Ehrung wohnten die Bürgermeister Franz Ragger (Maria Rain), Guntram Samitz (Glanegg) und Martin Gruber (Kappel am Krappfeld), Klagenfurts Sportstadtrat Jürgen Pfeiler, ASVÖ-Präsident Kurt Steiner, ASKÖ-Geschäftsführer Günther Leikam, Union-Landesgeschäftsführer Christian Cijan und Landessportdirektor Arno Arthofer bei.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Gert Eggenberger